Zsazsa mit Kapuze – keine graue Maus!

Gestern war hier Nationalfeiertag und da nächste Woche am Dienstag der nächste Feiertag ansteht, wurden kurzerhand schulautonome Herbstferien daraus gemacht. Das ist nicht jedes Jahr so üblich, sondern hängt eben ganz davon ab, auf welche Wochentage diese Feiertage fallen. Außerdem kann jede Schule selbst darüber entscheiden, wie die schulautonomen Tage vergeben werden. Wir genießen diese kurze Auszeit sehr und machen ein bisschen Urlaub, denn bis Weihnachten ist vor allem schultechnisch gesehen eine der stressigsten Zeiten. Apropos Weihnachten: In knapp 2 Monaten ist es schon wieder so weit!! 😛 Aber das ist eine andere Geschichte …

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So, nun aber zurück zum eigentlichen Thema “Zsazsa mit Kapuze – keine graue Maus!”, denn darüber wollte ich eigentlich schreiben. Diese Zsazsa ist bereits vor einiger Zeit entstanden und begleitete mich schon zum Lillestoff-Festival. Dort konnte ich sie gut gebrauchen, denn es regnete am ersten Tag leicht. Und da sie eine Kapuze hat, schützte sie mich gut vor dem Nieselregen. Wobei ich eigentlich erwähnen muss, dass das Schnittmuster grundsätzlich über keine Kapuze verfügt.

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Kurz nach Veröffentlichung des Schnittmusters wurden gleich Stimmen laut, welche sich unbedingt eine Erweiterung der Zsazsa in Form einer Kapuze wünschten. Ich griff diese Idee auf und bastelte mir einfach eine Kapuze dazu. Allerdings hatte ich es versäumt, Fotos von den einzelnen Arbeitsschritten zu machen. Und so wusste ich nicht ganz genau, wie ich euch das im Nachhinein ohne Bilder erklären könnte.

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Nur gut, dass die liebe Susa von Susalabim sich ebenfalls Gedanken über eine Kapuzen-Erweiterung gemacht hatte. Über diese Erweiterung und, wie man Zsazsa außerdem mit einer schicken Kellerfalte im Rückenbereich versehen kann, gibt es seit Kurzem drei kleine Videos von ihr auf dem Lillestoff-Blog, in denen sie Schritt für Schritt erklärt, wie  Kapuze und Kellerfalte zum Zsazsa-Mantel entstehen. Eine wirklich tolle Erklärung!! <3

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Im Rückbereich meiner Zsazsa aus dem Doubleface Interlock schwarz/graumeliert von Lillestoff wollte ich der sportlichen Optik wegen keine Abnäher. Um den Taillenbereich dennoch etwas in Form zu bringen, nähte ich mir stattdessen in Taillenhöhe auf der Innenseite einen kleinen Tunnel, durch den ich dann ein Gummiband zog und so den Stoff etwas raffte.

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Meinen gesamten Zsazsa-Mantel habe ich mit Ausnahme der aufgesetzten Taschen vollständig mit der Overlock und zwar mit der Flatlocknaht genäht. Dadurch, das der Doubleface Interlock an und für sich ein etwas stärkerer Stoff ist, legen sich die Fatlocknähte besonders im Kreuzungsbereich nicht immer ganz flach. Das stört mich aber nicht im Geringsten, denn diese erhabenen Nähte verleihen meinem Mantel das besondere Etwas. Zum Schließen des Mantels brachte ich noch Jerseydruckknöpfe aus Metall an. Die finde ich echt schick, besonders, weil es sie auch in vielen verschiedenen Farben gibt und nicht nur in Silber.

Zsazsa mit Kapuze - keine graue Maus!

Puh, jetzt habe ich doch wieder viel mehr geschrieben, als ich eigentlich vorhatte! 😛

Habt noch einen wunderbar herbstlichen Donnerstag! Ich werde mich demnächst mal wieder mit meiner Kamera auf die Jagd nach viele bunten Bildern machen!

Alle Liebe! Janine <3

Kurz zusammengefasst:

Stoff: Doubleface Interlock schwarz/graumeliert – wurde mir von Lillestoff  gratis zur Verfügung gestellt! <3

Schnittmuster: Zsazsa von Susalabim – hier erhältlich – mit Kapuzenerweiterung

Fotos: Fotos:  Logo Gerl „Fotogeschichten Gerl“ powered by T&L Stoffgeschichten

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Lieblinks-Collage ab 28.10.2016

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Mein Sommer-Strick-Mantel

Oh, dieser Sommer! Kaum ist er da, ist er auch schon wieder weg! Aber es gibt für mich keinen Grund zum Jammern, ich habe ja vorgesorgt! Denn aus diesem total lässigen Sommerstrick von Lillestoff nähte ich mir meinen Sommer-Strick-Mantel, den ich total mag. Ist ein echtes Lieblingsteil von mir geworden! Schnittmuster und Material haben hier einmal mehr zu meiner vollsten Zufriedenheit zusammengefunden und meine Haven-Hose passt auch einfach perfekt dazu! <3

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Das Schnittmuster ist aus der Ottobre vom Herbst 2015. Nachdem ich diesen Mantel schon einmal genäht hatte, konnte ich mit ruhigem Gewissen sämtliche Nahtzugaben weglassen. So passt er mir einfach perfekt! Bei den Taschen überlegte ich, ob ich sie nähen soll oder nicht. Letztendlich gefielen sie mir aber so gut, dass ich darauf nicht verzichten konnte.

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Alle Nähte sind sogenannte Flatlocknähte – auch die Säume! Ich benötigte für dieses Projekt zur Gänze nur meine Overlockmaschine! 😀 Auf dieses Thema werde ich demnächst noch näher eingehen. Jedenfalls ist die Rechnung aufgegangen – wie ich meine – macht das ordentlich was her! <3

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Ich lasse heute mal wieder nur diese wundervollen Bilder sprechen. Nächstes Mal gibt es dann wieder etwas mehr Text.

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Hach, die Bilder sind allesamt so schön geworden! Danke, dir Josef!! <3

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Kurz zusammengefasst:

Stoff: Sommerstrick Aubergine – wurde mir zum Designvernähen von Lillestoff  gratis zur Verfügung <3

Schnittmuster: Ottobre Herbst 2015

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Ich sag nur: Blob!

Ja, das war klar! Letzte Woche noch Sommer und heute schon wieder Winter! April, April, der macht, was er will!! Naja, nur gut, dass ich mir vorsorglich eine kuschelige Sweatjacke aus dem neuen Sommersweat von Lillestoff namens Blob designt von enememeins genäht habe! Ich steh’ total auf dieses Design! <3 Bin ich froh, denn jetzt brauche ich so eine Jacke nämlich dringend!! Kaum zu glauben, aber gestern hatte es hier um 06.00 Uhr tatsächlich minus 3,9 Grad (!) und heute hat es sogar bis in tiefe Lagen geschneit. Ich sag euch, den ganzen Winter war es hier nicht so winterlich! 😛

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Das Schnittmuster für meine Blob-Sweatjacke ist von Pattydoo und heißt Janice. Meiner Meinung nach fällt sie etwas groß aus, aber ich habe sie so gelassen. So kann ich ganz bequem auch noch einen dickeren Pulli oder Sweater drunterziehen und angenehm zu tragen ist sie allemal.

Da mir paspelierte Nähte besonders gut gefallen, habe ich bei den Raglanärmeln Fakepaspel eingenäht. Dazu wird einfach nur ein entsprechend langer Jerseystreifen zugeschnitten, einmal der Länge nach in der Mitte gefaltet und dann zwischen die beiden Stofflagen von Vorder-/Rücken- und Ärmelteil gelegt, wobei natürlich die offenen Kanten alle in die selbe Richtung zeigen. Anschließend alles schön Kante auf Kante stecken und alle vier Lagen sauber zusammennähen. Dann wird diese Naht noch auf der rechten Seite abgesteppt und schon hat man ein tolles Ergebnis auch ohne elastisches Paspelband, denn das habe ich hier in Graz bis heute noch nicht gefunden!

Die Breite der Jerseystreifen habe ich wie folgt ermittelt: Nahtzugabe der Overlockmaschine + Breite der gewünschten Paspelwulst und dieses Ergebnis mal zwei. In Zahlen ausgedrückt ergibt das bei mir folgende Maße: 7 mm + 3 mm = 10 mm x 2 = 20 mm. Diese Breite hängt natürlich von der Breite der gewünschten Paspelwulst und von der Breite der Overlocknaht ab.

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