Gloria aus Ballerina

Momentan fällt es mir schwer etwas zu Schreiben. Obwohl, es gäbe eigentlich jede Menge Gesprächsstoff. Ich sage nur Coronavirus. ABER ich möchte mir ein kleines Stück Normalität bewahren und werde heute dieses Thema nicht näher erörtern. Stattdessen stelle ich euch heute meine Gloria aus Ballerina vor.

Da sah ich dieses Schnittmuster bei der lieben Melanie von Mellis Kleidersalat und war total begeistert. Das war Gloria von Antonia Montana, das ich so toll fand. Und da fiel mir ein, dass ich dieses Schnittmuster schon einmal für mich genäht hatte. Allerdings war das schon einige Jahre her. Also ging ich mal auf Schnittmustersuche in meiner Sammlung und bin tatsächlich ich fündig geworden.

Dieses Schnittmuster ist absolut zeitlos. Ich mag diesen Wickelausschnitt besonders. Dennoch stellte sich jetzt die Frage, ob das Kleid noch passt. Oder muss ich doch eine Größe großer nehmen? Man verändert sich ja mit der Zeit. Außerdem leide ich seit einiger Zeit an Hashimoto-Thyreoiditis, was bekanntermaßen zu körperlichen Veränderungen führen kann.

Das Kleid, welches ich mir damals genäht hatte, hat mittlerweile schon die Besitzerin gewechselt. Stand mir also zum Probieren nicht zur Verfügung. Also: No risk, no fun! Und tada, es passt und ich fühle mich so gut damit, dass ich mir gleich noch ein zweite Gloria genäht habe.

Der Baumwolljersey von Lillestoff namens Ballerina in Beere war Liebe auf den ersten Blick. Ich mag diese Farbe sehr und die kleinen Ballerinas sind so entzückend. Ist das ein Kinderstoff? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Den Namen eines Designers kann ich euch jedenfalls nicht nennen. Ganz egal, ich mag meine Gloria aus Ballerina.

Ich wünsche euch noch eine gute Woche in dieser ungewöhnlichen Zeit. In einer Zeit voll Ohnmacht, in einer Zeit voll Ungewissheit. Aber es gilt durchzuhalten und sich an die behördlichen Auflagen und Beschränkungen zu halten. Zu Hause zu bleiben mit Homeoffice, Hausarbeit und e-learning-Betreuung habe auch ich mir etwas leichter vorgestellt. Aber was sein muss, muss sein! Durchhalten heißt die Devise!

Fühlt euch gedrückt. Alles Liebe, eure Janine.

-Dieser Beitrag enthält Werbung-

Kurz zusammengefasst:

Schnittmuster: Gloria von Antonia Montano

Stoff: Biobaumwolljersey Ballerina in Beere – wurde mir von Lillestoff zum Designnähen gratis zur Verfügung gestellt

Fotos:

Logo Gerl
Fotos: Fotogeschichten Gerl

Verlinkt bei:

cia_blogheader_940-schatten

Stracciatella und Girlboss

Wenn man das Wort Stracciatella googelt, dann bekommt man als Antwort: Milcheis mit Schokoladestückchen. Nun ja, diese Eissorte kennen und lieben wir doch alle. Aber selbstverständlich schreibe ich heute nicht über Eis, sondern, wie sollte es anders sein, über Stoffe und zwar über Stracciatella und Girlboss.

Stracciatella ist der Name dieses zeitlosen Kuscheljacquards in Schwarz-Weiß. Wie alle Kuscheljacquards von Lillestoff macht auch dieser Biobaumwollstoff seinem Namen alle Ehre. Er ist ausgesprochen kuschelig und trägt sich einfach wunderbar. Perfekt für den Winter! Ganz abgesehen davon, lässt er sich auch noch hervorragend verarbeiten.

Kombiniert habe ich Stracciatella mit Girlboss, der ebenfalls aus Kuscheljacquard produziert wurde. Passend dazu hatte ich mir vergangenen Herbst dieses lässigen Bänder von Wunderpop gesichert. Die Qualität dieser Bänder ist wirklich großartig. Selbst nach vielen Wasch- und Trocknergängen sehen sie noch immer aus wie neu.

Schon öfters habe ich mir das Kleid Nieke von Fadenkäfer genäht, wie z.B. hier zu sehen ist. Es ist ein tolles Winterkleid, dass man in verschiedenen Varianten nähen kann. Jedoch hatte ich meine Nieke-Kleider noch nie mit Kapuze ausgestattet. Die bietet sich allerdings bestens an, um die Girlboss-Bänder bestens in Szene zu setzen.

Die unteren Enden des Kapuzenrandes habe ich jeweils mit 3 Knopflöchern ausgestattet. Den Abstand zwischen den ersten zwei Öffnungen habe ich so gewählt, dass der Schriftzug #Girlboss exakt hineinpasst. Damit das Band nicht verrutscht, habe ich es an der hinteren Mitte noch mit ein paar Stichen fixiert. 

Eines unterscheidet diese Nieke jedoch von den anderen. Ich habe mir erlaubt, die aufgesetzten Taschen durch seitliche Eingriffstaschen mit Eingriffslöchern zu ersetzen. Diese Lösung mag ich wirklich sehr – ein weiteres Highlight für mein Kuschelkleid.

Diese Nieke trage ich, so oft es geht, weil sie so wunderbar bequem und angenehm zu tragen ist. Allerdings wird es jetzt angesichts der frühlingshaften Temperaturen schon bald zu warm dafür. Eigentlich schade, denn es ist doch erst Mitte Februar.

Ich freue mich zwar über den Frühling, dennoch wäre es viel zu früh dafür. Der Klimawandel macht mich schon sehr nachdenklich. Eine weiß verschneite Stadt hatten wir schon lange nicht mehr. Dabei mag ich es sehr, wenn alles in Watte gepackt ist.

Habt noch einen entspannten Donnerstag, ihr Lieben! Bis bald, eure Janine.

-Dieser Beitrag enthält Werbung-

Kurz zusammengefasst:

Stoffe:
Kuscheljacquard Stracciatella von Lillestoff – wurde mir von Lillestoff zum Designnähen gratis zur Verfügung gestellt (leider nicht mehr erhältlich)
Kuscheljacquard Girlboss von Lillestoff, Design: Michelle Pohl/Wunderpop – bei Biostoffe.at geshoppt

Bänder Girlboss bei Wunderpop geshoppt

Schnittmuster: Nieke von Fadenkäfer

Fotos:

Logo Gerl
Fotos: Fotogeschichten Gerl

Verlinkt bei:

cia_blogheader_940-schatten

Shibori

Bei Shibori handelt es sich um eine traditionelle japanische Textilgestaltungs- bzw. Färbetechnik. Shibori ist die japanische Art für eine spezielle Behandlung von Stoffen vor dem Färben (shiboru heißt „wringen, pressen, drücken“).

Die Optik dieser wundervollen Batiktechnik hat die großartige Gisela Dürr alias Tante Gisi aufgegriffen und dieses traumhafte Stoffdesign entworfen. Dass das Ganze auch noch in schwarz-weiß gehalten ist, macht diesen Summersweat von Lillestoff so unglaublich toll.

Wie gut, dass ich mir diesen Summersweat bei Biostoffe.at schon im vergangenen Herbst mitgenommen hatte. Das ist einfach so ein Stoff, an den ich nicht vorbeikommen konnte, auch wenn er etwas auf seine Bestimmung warten musste.

Genäht habe ich mir die Miss HoodyLoo von Katjuschka. Mir gefielen besonders die Unterteilungen am Vorder- und Rückenteil. Um dem ganzen mehr Ausdruck zu verleihen, habe ich diese Unterteilungen zusätzlich noch mit rotem Paspelband unterlegt und alles in Weiß abgesteppt. Auch die Tascheneingriffe habe ich ebenfalls paspeliert.

Bei Wunderpop hatte ich mir auch schon im vergangenen Herbst diese tollen Bänder mit Bienen und goldenen Nieten bestellt. Die passen farblich perfekt auf die Ärmel. Damit die Nieten beim Nähen nicht stören, musste ich allerdings am Anfang bzw. Ende ein paar entfernen. Das ist aber nicht schwierig, da sich die Nieten ganz leicht herausnehmen lassen.

Alles in allem ist dieses Hoodykleid ein absolut bequemes Teil mit ganz speziellen Highlights geworden. Die Farbkombi mit Rot ist sowieso ein absoluter Dauerbrenner. Demnach werde ich an diesem Kleid bestimmt noch viel Freude haben.

Ich wünsche euch noch einen schönen Donnerstag. Habt es fein und genießt die sonnigen Tage auch dem Sturm.

Kurz zusammengefasst:

Schnittmuster: HoodyLoo von Katjuschka

Stoff: Summersweat Shibori von Lillestoff, Design Tante Gisi, bei Biostoffe.at geshoppt

Bänder: ÖSENZ – Rot schwarz mit Bienen von Wunderpop

Fotos:

Logo Gerl
Fotos: Fotogeschichten Gerl

Verlinkt bei:

cia_blogheader_940-schatten