Nochmal, guten Tag Frau Müller!

Nochmal, guten Tag Frau Müller!

Nach all den vielen Shirts, die ich hier in den letzten Wochen so gezeigt habe, wird es wieder mal Zeit für ein Kleid. Dieses Kleid hatte ich schon in meinem Beitrag „Coco meets Frau Müller oder Muss ich mich entscheiden?“ erwähnt, wobei es sich bei dem von mir gezeigten Top ja um eine Abwandlung des Oberteils von diesem Kleid handelt.

Wenn das Kleid sprechen könnte, dann würde es bestimmt sagen: Nochmal, guten Tag Frau Müller! Warum? Ich habe auch hier die beiden Modal-Stoffe namens Frau Müller bzw. Frau Müller Kombi verwendet, allerdings geht der Kombi-Stoff beinahe unter, denn ich habe ihn hier nur als „Futterstoff“ für das Oberteil vernäht. Aber ein wenig blitzt der Kombi-Stoff bei den gedrehten Trägern hervor.

 

Coco

Coco von Pattydoo habe ich hier vollkommen ohne Änderungen genäht. Das Schnittmuster beinhaltet die Größen 32 – 48 und ist wirklich ein tolles Sommerkleid! Gesäumt habe ich das Kleid mit einem Rollsaum. Das sieht nicht nur sehr hübsch aus, sondern man erspart sich im Vergleich zum normalen Säumen auch sehr viel Zeit.

Zum Kleid Coco gibt es von Pattydoo ein Arbeitsvideo, in dem genauestens gezeigt und erklärt wird, wie die verschiedenen Oberteilvarianten genäht werden. Finde ich ausgesprochen praktisch und somit ist dieses Schnittmuster auch definitv für Nähanfänger geeignet!

Diesen Beitrag werde ich auch wieder bei Rums verlinken. Jede Woche bin ich aufs Neue erstaunt, wie viele tolle Beiträge dort verlinkt sind und was alles so handgearbeitet wird. Einfach großartig!

Ich wünsche euch noch einen herrlichen Donnerstag! Habt es fein!
Alles Liebe! Janine

Kurz zusammengefasst

Stoffe: Modal Frau Müller und Frau Müller Kombi (Design enemenemeins) – wurde mir zum Designnähen von Lillestoff gratis zur Verfügung gestellt und ist seit 06.05.2017 im Shop erhältlich!

Schnittmuster: Coco von Pattydoo – ohne Änderungen

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Lieblinks-Collage (ab 19.05.2017)

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MAtordis und Modal Anemone

MAtordis

Schon seit dem Tage, an dem MAtordis von Kibadoo voriges Jahr online ging, war ich mir sicher, dass ich dieses Teil unbedingt in meinem Kleiderschrank haben möchte. Warum das so lange gedauert hat, weiß ich selbst nicht genau. Aber ich glaube, ich habe es aufgrund der vielen Projekte irgendwie aus den Augen verloren und vielleicht kennt ihr das ja: Aus den Augen, aus dem Sinn!

Doch vor Kurzem sah ich es wieder! In voller Pracht und so zauberhaft vernäht von Mimi näht, dass ich dieses Mal auch gar nicht lange zögerte und schon war MAtordis mein. Mir war sofort klar Matordis und Modal Anemone passen perfekt zueinander! Besonders mag ich die Vielfalt des Schnittmusters. Schon die Titelseite des E-Books beschreibt es haargenau: Shirt & Kleid mit Schulter-Cut-Out, Turtleneck- und U-Bootausschnitt und 3 Ärmelvarianten (genauer gesagt 3 Ärmellängen).  Nach kurzem Abmessen des Schnittmusters war klar, es wird Gr. 32.

Was heißt denn nun „leicht gedehnt“?

Für den Anfang entschied ich mich für das Shirt, später sollte ein Kleid noch folgen. Das Nähen war grundsätzlich problemlos und ging rasch von der Hand. Lediglich das Versäubern der Schulterausschnitte brachte den Flow zum Stoppen. Warum? Das lag an folgenden Zeilen der Anleitung: „Stecke den Streifen ganz leicht gedehnt … Je nach Elastizität kann dies variieren.“ Und bei genau solchen Phrasen, stellt sich mir auch heute noch die Frage, was heißt denn eigentlich „leicht gedehnt“? Das ist doch sehr vage formuliert. Denn was für den einen leicht gedehnt ist, kann schon zu viel des Guten sein und genauso auch umgekehrt.

Natürlich ist es klar, dass das vom jeweils verwendeten Material abhängig ist. Ziemliche Unterschiede zum Thema „Dehnbarkeit“ liegen da zwischen Baumwolljersey, Sommerjersey, Bündchenstoff, Wolljersey, Strick, Viskosejersey oder wie in meinem Fall Modal. Ich überlege mir immer eine Strategie, wie ich so etwas am besten angehe. In diesem Fall kann ich zwar auf meine Erfahrungswerte zu den einzelnen Stoffen bei Halsbündchen zurückgreifen, aber wie verhalten sich diese Schulterausschnitte? Denn, wenn diese Ausschnitte zu viel gedehnt werden, ziehen sie sich womöglich unschön zusammen. Oder aber, wenn die Dehnung nicht ausreichend ist, würden diese Ausschnitte auch nicht gut aussehen.

 

Diese Erkenntnis ließ nur einen Schluss zu: Es muss ähnlich wie bei Halsbündchen eine passende Formel her, um das Problem von Anfang an in den Griff zu bekommen. Nach längerem Überlegen entschied ich mich bei meinem Modal für den Faktor 0,85, was Folgendes bedeutet: Der Einfassstreifen für den Schulterausschnitt ist exakt um 15 % kürzer als der Schulterausschnitt selber. Es wird wie beim Halsbündchen die Weite des Ausschnittes gemessen und dieses Maß mit 0,85 multipliziert. Hat hier bei Modal auf Anhieb bestens funktioniert.

Jedoch für Baumwolljersey entschied ich mich für den Faktor 0,90, da dieser nicht die gleiche Elastizität wie Modal aufweist. Das dazu passende Kleid werde ich euch demnächst noch zeigen.

Modal Anemone und Anemone Kombi

Diese wundervollen Stoffe kommen natürlich wieder aus dem Hause Lillestoff und das traumhafte Design ist von enemenemeins. Diese leuchtend blauen Farbtöne mit Schwarz und Weiß sind ganz und gar meins und lassen sich perfekt kombinieren. Auch wenn Modal aufgrund seiner doch rutschigen Haptik, ähnlich wie Viskosejersey etwas mehr Geduld beim Vernähen erfordert, so ist er jede Minute Aufmerksamkeit wert. Er ist ein absoluter Schmeichler, ein Stoff zum Träumen!

Den Kombistoff mit seinen Längsstreifen habe ich passend zu meinem Outfit zu einer Leggings verarbeitet. Als Schnittmuster diente mir die Biker-Leggings Tara von Pattydoo, jedoch ohne Bieseneinsätze. Das Tragefühl an den Beinen ist grandios. Ich könnte fast meinen, ich hätte eine superbequeme Strumpfhose an.

Zu guter Letzt

Den Rock habe ich mir aus schwarzem, wattiertem Lillestoff-Steppstoff, der auch zu 100 % aus Biobaumwolle besteht, genäht. Perfekt für kalte Tage! Als Schnittmuster diente mir wieder das Rock-Schnittmuster-Freebie von Kluntjebunt, das ich euch schon im meinem Beitrag „Pretty me“ vorgestellt habe. Diesen Rock werde ich euch demnächst noch in einem weiteren Beitrag etwas näher zeigen.

Diese Kombi werde ich bestimmt noch öfters anziehen. Ich finde sie für die Übergangszeit einfach ideal. ❤️ Heute bin ich natürlich wieder bei Rums dabei und freue mich schon über all die vielen anderen Beiträge. Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern und Schmökern. Habt noch einen schönen Tag! Alles Liebe! Janine

Kurz zusammengefasst:

Schnittmuster Shirt: MAtordis von Kibadoo
Stoff:  Modal Anemone (Design enemenemeins für Lillestoff)

Schnittmuster Leggings: Tara von Pattydoo (ohne Biesen)
Stoff: Modal Anemone Kombi (Design enemenemeins für Lillestoff)

Beide Stoffe wurde mir von Lillestoff gratis zum Vernähen zur Verfügung gestellt und ist seit 04.03.2017 im Lillestoff-Shop erhältlich!

Stoff Rock: Stepper schwarz, wattiert – wurde mir von Lillestoff gratis zur Verfügung gestellt!

Schnittmuster: Rock-Schnittmuster-Freebie von Kluntjebunt

Fotos: Logo GerlFotogeschichten Gerl“ powered by T&L Stoffgeschichten

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Lieblinks-Collage (ab 10.03.2017)

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Einer tanzt doch immer aus der Reihe!

Worum geht’s?

Einer tanzt doch immer aus der Reihe! Ja, dieser Titel könnte heute wohl kaum zutreffender sein, denn wenn man genauer hinsieht, kann man erkennen, dass sich einer meiner roten Kolibris nicht an das vorgegebene Muster hält. Mmh, ist eigentlich eh so, wie auch sonst im Leben. Oder? Immer wird es einen geben, der sich nicht an Vorgaben hält, einer der sich nicht anpasst, immer das macht, was er will und Unruhe stiftet.

Nun ja, zu dieser Sorte Mensch würde ich mich grundsätzlich ja nicht unbedingt zählen. Dafür bin ich zu sehr Teamplayer, eben im Geiste und Herzen ein Sportler, eine, die eher bemüht ist, dass alle zueinander finden und das alles harmonisch ist.

Aber bei einer Sache falle ich dann doch ein wenig aus dem Rahmen und zwar, wenn es um Mode geht. Das war schon immer so und wird wohl auch immer so bleiben! In dieser Welt kann ich mich ausleben, kann ich sein, wie ich will und hier darf es auch mal schräg und anders sein. Wobei anders heißt ja nicht, dass es schlecht ist. Und weil mir schon als Teenager selten Kleidung von der Stange gefiel, fing ich unter anderem an zu nähen. Okay, dass ich nicht sonderlich groß bin, hatte auch ein bisschen damit zu tun.

Worauf will ich hinaus?

Aber worauf ich will ich eigentlich hinaus? Grundsätzlich finde ich, dass Mode dazu da ist, eben mal aus der Reihe zu tanzen und aus dem Gewohnten auszubrechen. Seiner Kreativität freien Lauf zu lassen, anders als andere sein zu können und zu dürfen. Stellt euch mal vor, wir hätten alle den gleichen Geschmack. Oder noch schlimmer, wir würden alle mehr oder weniger das Gleiche tragen. Eigentlich kaum vorstellbar!

Ich selbst folge kaum Trends und würde mich schon gar nicht als Trendsetter bezeichnen. Dennoch freue ich mich enorm, wenn das eine oder andere von mir entstandene Teil gut bei euch ankommt. Unter anderem beziehen wir Sewingblogger daraus ja auch einen Teil unserer Energie, wenn ihr versteht, was ich meine. Es ist sehr schön zu wissen, dass viele meine Leidenschaft honorieren und anerkennen, was ich tue.

Was soll das?

Es ist aber leider auch traurig für mich, dass meine unmittelbarste Umgebung so gar kein Verständnis dafür hat. Es kommen dann so Meldungen, wie z.B. „Warum machst du das?“, „Was bringt dir das?“ oder „Also, du könntest mit deiner Freizeit aber auch was Besseres anfangen!“ Und so weiter und so fort.

So stehe ich Tag für Tag diesen haltlosen Ansagen gegenüber und habe es schon lange aufgegeben mich zu rechtfertigen. Denn eines ist Fakt: Es ist meine Intension, meine Leidenschaft und eine Art Berufung, auch wenn ich dies zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu meinem Beruf machen kann, obwohl ich es gerne machen würde. Ja, ich fühle mich berufen genau das zu tun! Und nein, ich könnte mit meiner Freizeit nichts Besseres anfangen. Und ich tue es, weil es mich unendlich glücklich macht! Basta!

Was bleibt?

Gott sei Dank gibt es aber auch noch den anderen Teil der Familie und der Freunde, die mich verstehen, die mich unterstützen und für mich da sind, wenn ich sie brauche. Darüber bin ich unendlich dankbar, denn auch daraus beziehe ich einen großen Teil meiner Energie für all das, was ich hier tue. Denn das Wichtigste ist für mich in diesem Fall, eben doch mal aus der Reihe zu tanzen zu dürfen!

Zu guter Letzt

Oh je, eigentlich wollte ich heute über etwas völlig anderes schreiben. Eigentlich, so wie immer! Aber heute ist doch alles ein wenig anders und mein Beitrag tanzt auch ein wenig aus der Reihe! Dennoch möchte ich euch ein paar Infos zu meinem neuen Shirt nicht vorenthalten, das ich mir aus dem unglaublich angenehm zu tragenden Modal namens Picaflor nach einem Design von Milchmonster, natürlich aus dem Hause Lillestoff, genäht habe.

Was Modal genauer ist, habe ich in diesem Beitrag schon mal für euch zusammengefasst. Das Shirt ist das Bubikragenshirt Laura von Pattydoo, das ja auch ganz ohne Bubikragen hervorragend funktioniert.

Die kleinen roten Kolibris habe ich ganz einfach mit einem Textilmalstift nachgezeichnet. Das ist absolut keine Hexerei, aber der Effekt ist einfach enorm. Dazu haben ich und mein Sunnyboy ein kleines Video gedreht, um euch zu zeigen, wie ich dabei vorgegangen bin. Das werde ich euch demnächst zeigen.

So, das war’s auch schon für heute! Ich wünsche euch allen da draußen einen schönen Donnerstag! Bleibt kreativ und tanzt doch auch einmal aus der Reihe!

Alles Liebe! Janine

Kurz zusammengefasst:

Stoff:  Modal Picaflor (Design Milchmonster) –  wurde mir von Lillestoff gratis zum Vernähen zur Verfügung gestellt und erscheint am 25.02.2017!

Schnittmuster: Bubikragenshirt Laura (ohne Kragen) von Pattydoo
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Lieblinks-Collage (ab 24.02.2017)

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