Peace für Caline

Endlich habe ich wieder mal Zeit zum Schreiben! Und gleich erfahrt ihr auch mehr zum Titel Peace für Caline. Aber vorher möchte ich euch noch ein bisschen erzählen, was mich zur Zeit so beschäftigt.

In meiner Brust schlägt mein Herz nicht nur fürs Nähen und Designen. Ich bin ja auch Trainerin für Fitness und Aerobic und leite unter anderem auch einen tollen Verein. Da wir aufgrund der derzeitigen Covid-Situation unsere wöchentlichen Einheiten im Turnsaal der Volksschule nicht abhalten können, nutze ich gerade die Zeit, um mich auf diesem Sektor weiter- bzw. fortzubilden.

Eigentlich wollte ich nur ein paar neue Choreografien für unsere Dance-Workouts zusammenstellen, aber da ich keine halben Sachen mache, kam ich schnell vom Hundertsten ins Tausendste – vom Musik heraussuchen, passende Moves kreieren bis hin quasi zum Einstudieren usw. Und ob man es glaubt oder nicht, aber das ist massig Arbeit und erfordert derzeit einen Großteil meiner Freizeit, die naturgemäß aufgrund von Beruf, Hausarbeit und derzeitiger E-Learning-Betreuung meines Sohnes ohnehin recht knapp bemessen ist.

Und so kam das Nähen und vor allem auch das Schreiben derzeit viel zu kurz. Ich weiß gar nicht, wie oft ich mit diesem Beitrag angefangen habe, denn diese wunderbare Jacke ist schon seit ca. 2 Monaten fertig!

Genäht habe ich mit ein paar kleineren Adaptierungen die Sweatjacke Caline aus dem Lillestoff-Magazin 05/2020. Damit die Jacke zu mir passt und auch meinen persönlichen Ansprüchen gerecht wird, habe ich ein paar kleinere Änderungen vorgenommen. Wenn ich unterwegs bin, stecke ich gerne mein Handy einfach in die Tasche. Darum habe ich mir statt der seitlichen Eingrifftaschen Reißverschlusstaschen am Vorderteil genäht. Ein tolles Video, wie das funktioniert zeigt euch u.a. Anne von einfach nähen.

Für die Kapuze hatte ich noch Lederösen vorrätig. Die finde ich besonders schön, allerdings ist das Annähen gar nicht so einfach gewesen. Nur mit dem Handrad, Stück für Stück, gelang mir eine halbwegs schöne Optik. Statt einer Kordel habe ich ein breiteres Satinband eingefädelt.

Da mein Reißverschluss etwas länger war, verläuft er bereits vom Ansatz der Kapuze bis zum Bündchen. Und da der obere Teil des Reißverschlusses meistens etwas kratzig ist, habe ich dort einen Kinnschutz angebracht.

Ganz besonders mag ich diesen Bio-Summersweat, natürlich von Lillestoff. Das Design ist von Tante Gisi und nennt sie Peace. Es ist so entzückend! Und die Farben Grau mit Rot sind für mich ein ultimativer Klassiker schlechthin.

Das Schnittmuster dieser lässigen Longjacke ist aus dem Lillestoff-Magazin 05/2020. Ein weiteres von 12 Highlights aus diesem tollen Schnittmustermagazin, das wahrlich mehr ist.

Solltet ihr Hilfe beim Nähen für Caline benötigen, dann schaut doch in der Facebook-Gruppe lilleMAGsewalong vorbei. Die liebe Christine von Käferlgeschäft ist Teamleader vom #teamcaline und ganz abgesehen davon jeder hilft hier jedem.

Solltet ihr noch Fragen zu meiner Caline haben, dann schreibt mir einfach! Ich werde versuchen, euch so schnell wie möglich zu antworten.

Ich wünsche euch noch einen schönen (Feier-)Tag! Habt es fein und bleibt fit und gesund!

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Kurz zusammengefasst:

Schnittmuster: Jacke Caline aus dem LilleMag 05/2020 – wurde mir von Lillestoff gratis zur Verfügung gestellt

Stoffe:
Bio-Summersweat Peace von Lillestoff, Design: Tante Gisi
Biobaumwollstoff Label von Lillestoff – beide Stoffe wurden mir zum Designnähen gratis von Lillestoff zu Verfügung gestellt

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Shibori

Bei Shibori handelt es sich um eine traditionelle japanische Textilgestaltungs- bzw. Färbetechnik. Shibori ist die japanische Art für eine spezielle Behandlung von Stoffen vor dem Färben (shiboru heißt „wringen, pressen, drücken“).

Die Optik dieser wundervollen Batiktechnik hat die großartige Gisela Dürr alias Tante Gisi aufgegriffen und dieses traumhafte Stoffdesign entworfen. Dass das Ganze auch noch in schwarz-weiß gehalten ist, macht diesen Summersweat von Lillestoff so unglaublich toll.

Wie gut, dass ich mir diesen Summersweat bei Biostoffe.at schon im vergangenen Herbst mitgenommen hatte. Das ist einfach so ein Stoff, an den ich nicht vorbeikommen konnte, auch wenn er etwas auf seine Bestimmung warten musste.

Genäht habe ich mir die Miss HoodyLoo von Katjuschka. Mir gefielen besonders die Unterteilungen am Vorder- und Rückenteil. Um dem ganzen mehr Ausdruck zu verleihen, habe ich diese Unterteilungen zusätzlich noch mit rotem Paspelband unterlegt und alles in Weiß abgesteppt. Auch die Tascheneingriffe habe ich ebenfalls paspeliert.

Bei Wunderpop hatte ich mir auch schon im vergangenen Herbst diese tollen Bänder mit Bienen und goldenen Nieten bestellt. Die passen farblich perfekt auf die Ärmel. Damit die Nieten beim Nähen nicht stören, musste ich allerdings am Anfang bzw. Ende ein paar entfernen. Das ist aber nicht schwierig, da sich die Nieten ganz leicht herausnehmen lassen.

Alles in allem ist dieses Hoodykleid ein absolut bequemes Teil mit ganz speziellen Highlights geworden. Die Farbkombi mit Rot ist sowieso ein absoluter Dauerbrenner. Demnach werde ich an diesem Kleid bestimmt noch viel Freude haben.

Ich wünsche euch noch einen schönen Donnerstag. Habt es fein und genießt die sonnigen Tage auch dem Sturm.

Kurz zusammengefasst:

Schnittmuster: HoodyLoo von Katjuschka

Stoff: Summersweat Shibori von Lillestoff, Design Tante Gisi, bei Biostoffe.at geshoppt

Bänder: ÖSENZ – Rot schwarz mit Bienen von Wunderpop

Fotos:

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Fotos: Fotogeschichten Gerl

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Team Skyd – Anleitung zum Nähen

Hallo, hier ist Team Skyd mit der Anleitung zum Nähen im Gepäck! In diesem Beitrag zeige ich euch anhand dieser Bild-Text-Anleitung, wie ihr euch diesen genialen Fake-Kragen aus dem Lillestoff-Magazin No. 04/2019 nähen könnt.

Skyd ist ein klasse Nähprojekt, das ihr mit wenigen Zutaten im Handumdrehen fertig gestellt habt. Das Schnittmuster findet ihr auf dem Schnittbogen C, und zwar braucht ihr die Schnittteile 9.1, 9.2, 9.3 und 9.4 (blau). Ihr benötigt für den Oberkragen Summersweat und für den Unterkragen dazupassenden Jersey. Mit ca. 40 cm für jede Stoffart solltet ihr das Auslangen finden. So lassen sich auch ganz prima Stoffreste bestens verwerten.

Außerdem benötigt ihr noch etwas Bügeleinlage (z.B. H200) für den Unterkragen, ein schmales Gummiband zum Befestigen und Haken und Öse zum Verschließen des Kragens. Wenn ihr euren Kragen auch mit Paspel nähen möchtet, dann benötigt ihr noch ca. 1 m passendes Paspelband.

Zuschnitt und Vorbereitung:
Ihr schneidet den Oberkragen (9.1) aus dem Oberstoff zweimal gegengleich und den Unterkragen (9.2) einmal aus dem Oberstoff sowie einmal aus der Bügeleinlage jeweils zweimal gegengleich zu. Das Vorderteil schneidet ihr einmal aus dem Ober- und Unterstoff jeweils im Bruch zu. Das Rückenteil schneidet ihr einmal aus dem Ober- und Unterstoff jeweils zweimal gegengleich zu. Vergesst nicht die Nahtzugabe!

Anschließend bügelt ihr das Bügelflies auf die Schnittteile des Unterkragens.

Übertragt die Knipse von den Schnittmusterteilen auf eure Zuschnitte.

Wir nähen:
Als erstes werden die Kragenteile zusammengenäht. Solltet ihr euren Kragen auch mit Paspelband nähen wollen, muss dieses Band zuerst an der Außenkante des Unterkragens angenäht werden. Dazu steckt ihr zuerst das Paspelband auf die rechte Außenseite eures Unterkragens.

Anschließend näht ihr das Paspelband an den Unterkragen genau auf der Naht des Paspelbandes an. Das klappt am besten mit einem Reißverschlussfüßchen.

Schneidet die Überstände des Paspelbandes einfach ab!

Jetzt legt ihr den Unterkragen mit dem angenähten Paspelband rechts auf rechts auf den Oberkragen und steckt diese zwei Teile zusammen. Achtet auf die Übereinstimmung der Knipse!

Näht jetzt den Unter- und Oberkragen zusammen. Damit die zuvor genähte Paspelnaht verdeckt wird, müsst ihr darauf achten, dass diese Naht knapp links von der zuvor genähten Paspelnaht verläuft.

Danach schneidet ihr die Nahtzugabe zurück und …

… wendet den Kragen.

Jetzt steckt ihr den Ober- und Unterkragen mit Stecknadeln zusammen …

… und steppt diesen knappkantig auf der Oberstoffseite ab.

Diese Arbeitsschnitte wiederholt ihr auch für das zweite Kragenteil.

Nun näht ihr die Schulternähte des Vorder- und Rückenteils vom Oberstoff zusammen.

Breitet anschließend das zusammengenähte Vorder- und Rückenteil aus, legt die Kragenteile ausgehend von der Mitte auf den Ausschnitt und steckt die Teile mit Stecknadeln fest.

Nun näht ihr die Kragenteile an den Ausschnitt fest. Achtet dabei darauf, dass die Kragenteile in der Mitte eng aneinander liegen.

Näht auch das Vorder- und Rückenteil des Unterstoffes an den Schulternähten zusammen und breitet das zusammengenähte Teil mit der linken Stoffseite nach unten vor euch aus.

Legt jetzt das zuvor genähte Kragenteil aus dem Oberstoff auf das Unterteil und steckt es ausgehend von den Knipsen an der rückwärtigen Mitte an den Ausschnitt mit Stecknadeln zusammen.

Damit die Schulternaht schön glatt bleibt, achtet darauf, dass beim Zusammentreffen der Schulternähte die jeweiligen Nahtzugaben in entgegengesetzte Richtungen zeigen.

Näht mit einem Geradstich ausgehend vom rückwärtigen Knips diese beiden Kragenteile rundherum zusammen, wobei auch diese Naht links von der Naht der Kragenteile verlaufen muss.

Danach schneidet ihr die Nahtzugaben an den Ecken zurück und kürzt die Nahtzugabe etwas.

Steckt nun beide Teile an der äußeren Kante zusammen und …

… näht mit der Overlock oder mit der Nähmaschine einmal rundherum.

Wendet den Fake-Kragen durch eine der verbliebenen Öffnungen an der rückwärtigen Mitte.

Zum Schluss müsst ihr noch die beiden Öffnungen der rückwärtigen Mitte miteinander verbinden bzw. verschließen. Dazu legt ihr eine Oberstoffhälfte des Kragens auf die andere.

Jetzt fasst ihr die beiden Teile des Schlitzes vom Oberstoff und steckt diese mit Stecknadeln zusammen.

Näht nun die Öffnung des Oberteiles zusammen, und zwar bis zum Beginn des Knips bzw. bis zum Ende, soweit es euch möglich ist.

So sieht diese Naht von innen aus bzw. …

… von außen aus.

Übrig bleibt noch die rückwärtige Öffnung des Unterstoffes, welche ihr nun per Hand verschließen müsst.

Dazu steckt ihr den Schlitz mit Stecknadeln so von der rechten Seite des Stoffes zusammen, dass die Nahtzugaben der beiden Seiten nach innen zeigen.

Jetzt müsst ihr diese Öffnung nur noch mit Nadel und Faden mittels eines Matratzstiches verschließen.

Ebenso werden per Hand der Haken und die Öse an die oberen Enden der Innenseite des Rückenteiles angenäht.

Damit der Fake-Kragen beim Tragen nicht verrutscht, solltet ihr noch ein Gummiband vom Vorder- zum Rückteil annähen. Dazu probiert ihr euren Fake-Kragen an und markiert die Stellen unter dem Arm, wo das Gummiband angebracht werden soll. Dieses Gummiband könnt ihr entweder per Hand oder mit der Nähmaschine annähen.

So sieht nun mein fertiger Kragen aus. Da ich noch eine hübsche Schleife übrig hatte, habe ich diese hier noch am Kragen angebracht. Ihr könnt euren Kragen natürlich auch gerne beplotten, besticken oder mit einem Pin verziehren usw.

Ich hoffe sehr, dass euch die Anleitung gut durch dieses tolle Projekt begleitet und bin schon extrem gespannt auf eure Werke.

Im Anschluss an die Anleitung lasse ich euch noch ein paar Bilder meines Fake-Kragens Skyd samt dazu passendem Outfit da. Mir gefällt diese Kombination mit dem Kurzpulli und dem Fake-Shirt, das quasi unterhalb hervorschaut, außerordentlich gut.

Kurz zusammengefasst:

Schnittmuster:
Fake-Kragen: Skyd aus dem Lillestoff-Magazin 04/2019 – wurde mir von Lillestoff gratis zur Verfügung gestellt – auch bei Biostoffe.at erhältlich!

Cropped Hoodie von nude – ohne Kapuze, mit angepasstem Ausschnitt

Stoffe:
Fake-Kragen: Oberstoff Summersweat Jördis (Design von Katrin Riedl/et voilà) von Lillestoff, Unterstoff Biobaumwolljersey in Schwarz von Lillestoff
beide Stoffe bei Biostoffe.at geshoppt!

Cropped Hoodie: Summersweat in Schwarz, Bündchen in Rot – beide Stoffe aus meinem Vorrat

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Fotos von:

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Fotos: Fotogeschichten Gerl

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