Little Paradise Blue meets Rosa P.

Wahrhaft paradiesisch sieht dieser neue Baumwolljersey von Lillestoff aus und er trägt sich einfach traumhaft! Sorry, ich weiß, heute übertreibe ich es etwas mit meinen Superlativen, aber dieser Stoff hat seinen Namen Little Paradise Blue definitiv zu recht verdient. <3 Das wundervolle Design dazu ist von Pieke Wieke. Das Schnittmuster für mein Kleid habe ich aus dem tollen Buch Näh dir dein Kleid von Rosa P. Hätte nicht gedacht, dass ich vollkommen ohne Änderungen auskommen würde! Ich habe nach gründlichem Messen einfach die seitlichen Nahtzugaben weggelassen und somit hat es schon perfekt gepasst. Das Buch gibt einem die Möglichkeit, sich sein Kleid ganz individuell zusammenzustellen. So kann frau zwischen mehreren Rock-, Passen- und Oberteilen sowie verschiedenen Ärmellängen und -weiten in den Größen S bis XXL wählen.

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Ich entschied mich für das Carmenoberteil mit breiter Passe, den A-Linien-Rock und die Dreiviertelärmel. Da mir die Teilung des vorderen Oberteils nicht zusagte, schnitt ich dieses einfach im Bruch zu und bastelte mir für den Ausschnittschlitz einfach einen kleinen Beleg. Das sieht sehr sauber aus und vor allem bei stark gemusterten Stoffen kann ich diese Methode wärmstens empfehlen. <3 Aber das ist eine andere Geschichte, denn mein Little Paradise Blue-Kleid ist ja nicht das erste seiner Art! 😉

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Ich sag nur: Blob!

Ja, das war klar! Letzte Woche noch Sommer und heute schon wieder Winter! April, April, der macht, was er will!! Naja, nur gut, dass ich mir vorsorglich eine kuschelige Sweatjacke aus dem neuen Sommersweat von Lillestoff namens Blob designt von enememeins genäht habe! Ich steh‘ total auf dieses Design! <3 Bin ich froh, denn jetzt brauche ich so eine Jacke nämlich dringend!! Kaum zu glauben, aber gestern hatte es hier um 06.00 Uhr tatsächlich minus 3,9 Grad (!) und heute hat es sogar bis in tiefe Lagen geschneit. Ich sag euch, den ganzen Winter war es hier nicht so winterlich! 😛

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Das Schnittmuster für meine Blob-Sweatjacke ist von Pattydoo und heißt Janice. Meiner Meinung nach fällt sie etwas groß aus, aber ich habe sie so gelassen. So kann ich ganz bequem auch noch einen dickeren Pulli oder Sweater drunterziehen und angenehm zu tragen ist sie allemal.

Da mir paspelierte Nähte besonders gut gefallen, habe ich bei den Raglanärmeln Fakepaspel eingenäht. Dazu wird einfach nur ein entsprechend langer Jerseystreifen zugeschnitten, einmal der Länge nach in der Mitte gefaltet und dann zwischen die beiden Stofflagen von Vorder-/Rücken- und Ärmelteil gelegt, wobei natürlich die offenen Kanten alle in die selbe Richtung zeigen. Anschließend alles schön Kante auf Kante stecken und alle vier Lagen sauber zusammennähen. Dann wird diese Naht noch auf der rechten Seite abgesteppt und schon hat man ein tolles Ergebnis auch ohne elastisches Paspelband, denn das habe ich hier in Graz bis heute noch nicht gefunden!

Die Breite der Jerseystreifen habe ich wie folgt ermittelt: Nahtzugabe der Overlockmaschine + Breite der gewünschten Paspelwulst und dieses Ergebnis mal zwei. In Zahlen ausgedrückt ergibt das bei mir folgende Maße: 7 mm + 3 mm = 10 mm x 2 = 20 mm. Diese Breite hängt natürlich von der Breite der gewünschten Paspelwulst und von der Breite der Overlocknaht ab.

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Ich mach Sommer mit Cool Triangle

Ja, dieser Jersey namens Cool Triangle von Lillestoff macht richtig Lust auf Sommer! Und so sah ich das fertige Sommerkleidchen mit ein paar hübschen Plotts und Covernähten schon vor meinem geistigen Auge. Also mixte ich mit folgender Formel munter drauf los: Mein Lieblingsschnittmuster für Shirts von Konfetti Patterns Holly(day) (dieses Mal aber als Kleid) + Lieblingskombifarbe Pink + selbst erstellten Schriftzug in Weiß + Probeplott Trabes Anchor von Elfriede & Fridolin in Petrol = Totaler Sommer!! <3 Ich würde sagen, die Rechnung ist aufgegangen! 🙂

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Für sämtliche Säume verwendete ich die sogenannten Rolled Egdes, die vor dem Waschen noch so ausgesehen haben:

Cool Triangle

Setzt man diese angenähten Streifen der Feuchtigkeit aus, wie z.B. mit Dampf vom Bügeleisen oder durchs Waschen, rollen sich diese doppelt angenähten Streifen ganz einfach ein. Diese Methode verwendete ich ja schon vorigen Sommer des Öfteren und auch diesen Sommer wird sie bestimmt wieder oft zum Einsatz kommen. Ein lässiges Tutorial zu diesem Saumabschluss gibt es bei Bienvenido Colorido. Hier wird zwar die Methode mit den „gefaketen“ Covenähten gezeigt, aber das Prinzip ist das selbe. Ich habe dieses Mal die Streifen ganz normal, also wie ein Bündchen angenäht, und dann mit der Coverlock abgesteppt. Man muss schon ganz genau schauen, um einen Unterschied zu erkennen. 😉

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