Team Skyd – Anleitung zum Nähen

Hallo, hier ist Team Skyd mit der Anleitung zum Nähen im Gepäck! In diesem Beitrag zeige ich euch anhand dieser Bild-Text-Anleitung, wie ihr euch diesen genialen Fake-Kragen aus dem Lillestoff-Magazin No. 04/2019 nähen könnt.

Skyd ist ein klasse Nähprojekt, das ihr mit wenigen Zutaten im Handumdrehen fertig gestellt habt. Das Schnittmuster findet ihr auf dem Schnittbogen C, und zwar braucht ihr die Schnittteile 9.1, 9.2, 9.3 und 9.4 (blau). Ihr benötigt für den Oberkragen Summersweat und für den Unterkragen dazupassenden Jersey. Mit ca. 40 cm für jede Stoffart solltet ihr das Auslangen finden. So lassen sich auch ganz prima Stoffreste bestens verwerten.

Außerdem benötigt ihr noch etwas Bügeleinlage (z.B. H200) für den Unterkragen, ein schmales Gummiband zum Befestigen und Haken und Öse zum Verschließen des Kragens. Wenn ihr euren Kragen auch mit Paspel nähen möchtet, dann benötigt ihr noch ca. 1 m passendes Paspelband.

Zuschnitt und Vorbereitung:
Ihr schneidet den Oberkragen (9.1) aus dem Oberstoff zweimal gegengleich und den Unterkragen (9.2) einmal aus dem Oberstoff sowie einmal aus der Bügeleinlage jeweils zweimal gegengleich zu. Das Vorderteil schneidet ihr einmal aus dem Ober- und Unterstoff jeweils im Bruch zu. Das Rückenteil schneidet ihr einmal aus dem Ober- und Unterstoff jeweils zweimal gegengleich zu. Vergesst nicht die Nahtzugabe!

Anschließend bügelt ihr das Bügelflies auf die Schnittteile des Unterkragens.

Übertragt die Knipse von den Schnittmusterteilen auf eure Zuschnitte.

Wir nähen:
Als erstes werden die Kragenteile zusammengenäht. Solltet ihr euren Kragen auch mit Paspelband nähen wollen, muss dieses Band zuerst an der Außenkante des Unterkragens angenäht werden. Dazu steckt ihr zuerst das Paspelband auf die rechte Außenseite eures Unterkragens.

Anschließend näht ihr das Paspelband an den Unterkragen genau auf der Naht des Paspelbandes an. Das klappt am besten mit einem Reißverschlussfüßchen.

Schneidet die Überstände des Paspelbandes einfach ab!

Jetzt legt ihr den Unterkragen mit dem angenähten Paspelband rechts auf rechts auf den Oberkragen und steckt diese zwei Teile zusammen. Achtet auf die Übereinstimmung der Knipse!

Näht jetzt den Unter- und Oberkragen zusammen. Damit die zuvor genähte Paspelnaht verdeckt wird, müsst ihr darauf achten, dass diese Naht knapp links von der zuvor genähten Paspelnaht verläuft.

Danach schneidet ihr die Nahtzugabe zurück und …

… wendet den Kragen.

Jetzt steckt ihr den Ober- und Unterkragen mit Stecknadeln zusammen …

… und steppt diesen knappkantig auf der Oberstoffseite ab.

Diese Arbeitsschnitte wiederholt ihr auch für das zweite Kragenteil.

Nun näht ihr die Schulternähte des Vorder- und Rückenteils vom Oberstoff zusammen.

Breitet anschließend das zusammengenähte Vorder- und Rückenteil aus, legt die Kragenteile ausgehend von der Mitte auf den Ausschnitt und steckt die Teile mit Stecknadeln fest.

Nun näht ihr die Kragenteile an den Ausschnitt fest. Achtet dabei darauf, dass die Kragenteile in der Mitte eng aneinander liegen.

Näht auch das Vorder- und Rückenteil des Unterstoffes an den Schulternähten zusammen und breitet das zusammengenähte Teil mit der linken Stoffseite nach unten vor euch aus.

Legt jetzt das zuvor genähte Kragenteil aus dem Oberstoff auf das Unterteil und steckt es ausgehend von den Knipsen an der rückwärtigen Mitte an den Ausschnitt mit Stecknadeln zusammen.

Damit die Schulternaht schön glatt bleibt, achtet darauf, dass beim Zusammentreffen der Schulternähte die jeweiligen Nahtzugaben in entgegengesetzte Richtungen zeigen.

Näht mit einem Geradstich ausgehend vom rückwärtigen Knips diese beiden Kragenteile rundherum zusammen, wobei auch diese Naht links von der Naht der Kragenteile verlaufen muss.

Danach schneidet ihr die Nahtzugaben an den Ecken zurück und kürzt die Nahtzugabe etwas.

Steckt nun beide Teile an der äußeren Kante zusammen und …

… näht mit der Overlock oder mit der Nähmaschine einmal rundherum.

Wendet den Fake-Kragen durch eine der verbliebenen Öffnungen an der rückwärtigen Mitte.

Zum Schluss müsst ihr noch die beiden Öffnungen der rückwärtigen Mitte miteinander verbinden bzw. verschließen. Dazu legt ihr eine Oberstoffhälfte des Kragens auf die andere.

Jetzt fasst ihr die beiden Teile des Schlitzes vom Oberstoff und steckt diese mit Stecknadeln zusammen.

Näht nun die Öffnung des Oberteiles zusammen, und zwar bis zum Beginn des Knips bzw. bis zum Ende, soweit es euch möglich ist.

So sieht diese Naht von innen aus bzw. …

… von außen aus.

Übrig bleibt noch die rückwärtige Öffnung des Unterstoffes, welche ihr nun per Hand verschließen müsst.

Dazu steckt ihr den Schlitz mit Stecknadeln so von der rechten Seite des Stoffes zusammen, dass die Nahtzugaben der beiden Seiten nach innen zeigen.

Jetzt müsst ihr diese Öffnung nur noch mit Nadel und Faden mittels eines Matratzstiches verschließen.

Ebenso werden per Hand der Haken und die Öse an die oberen Enden der Innenseite des Rückenteiles angenäht.

Damit der Fake-Kragen beim Tragen nicht verrutscht, solltet ihr noch ein Gummiband vom Vorder- zum Rückteil annähen. Dazu probiert ihr euren Fake-Kragen an und markiert die Stellen unter dem Arm, wo das Gummiband angebracht werden soll. Dieses Gummiband könnt ihr entweder per Hand oder mit der Nähmaschine annähen.

So sieht nun mein fertiger Kragen aus. Da ich noch eine hübsche Schleife übrig hatte, habe ich diese hier noch am Kragen angebracht. Ihr könnt euren Kragen natürlich auch gerne beplotten, besticken oder mit einem Pin verziehren usw.

Ich hoffe sehr, dass euch die Anleitung gut durch dieses tolle Projekt begleitet und bin schon extrem gespannt auf eure Werke.

Im Anschluss an die Anleitung lasse ich euch noch ein paar Bilder meines Fake-Kragens Skyd samt dazu passendem Outfit da. Mir gefällt diese Kombination mit dem Kurzpulli und dem Fake-Shirt, das quasi unterhalb hervorschaut, außerordentlich gut.

Kurz zusammengefasst:

Schnittmuster:
Fake-Kragen: Skyd aus dem Lillestoff-Magazin 04/2019 – wurde mir von Lillestoff gratis zur Verfügung gestellt – auch bei Biostoffe.at erhältlich!

Cropped Hoodie von nude – ohne Kapuze, mit angepasstem Ausschnitt

Stoffe:
Fake-Kragen: Oberstoff Summersweat Jördis (Design von Katrin Riedl/et voilà) von Lillestoff, Unterstoff Biobaumwolljersey in Schwarz von Lillestoff
beide Stoffe bei Biostoffe.at geshoppt!

Cropped Hoodie: Summersweat in Schwarz, Bündchen in Rot – beide Stoffe aus meinem Vorrat

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Streifen für den Herbst?

Streifen für den Herbst? Na klar, warum nicht! Denn mit diesem tollen Streifenmuster, entworfen von der großartigen Susalabim, in den Farben Taupe und Orange liege ich gewiss auch im Herbst voll im Trend. Und dass sich dieser tolle Biobaumwolljersey natürlich von Lillestoff auch angenehm trägt, versteht sich von selbst.

Genäht habe ich mir das Langarmshirt Marika aus dem zweiten Lillestoff-Magazin. Es hat eine fantastische Passform und der V-Ausschnitt ist ohnehin ein lässiges Highlight. Allerdings habe ich keine Manschetten genäht, sondern ein Bündchen im passenden Farbverlauf an die Ärmelenden angebracht.

Eine Anleitung zum Nähen inklusive Manschetten und V-Ausschnitt findet ihr bei Selbermachen macht glücklich. Im Zuge des zweiten LilleMagSewalong entstand diese tolle Nähanleitung. Damit sollten auch Nähbeginner gut zurechtkommen. Außerdem beinhaltet sie noch jede Menge wunderhübscher Nähbeispiele.

Als ich vor ein paar Tagen nun das vierte Lille-Mag durchblätterte, sah ich das Rollkragenshirt Jako aus diesem Jersey. Ähnlich wie bei meiner Marika wurde auch bei Jako mit den Streifen gespielt. Mit solchen schönen Blockstreifen geht das ziemlich gut and macht einfach Spaß.

Ich habe das Vorderteil von Marika an der Bruchlinie in einem 45-Grad-Winkel zum Streifenmuster zugeschnitten, anschließend mit der Overlock versäubert und der Genauigkeit wegen zuerst alles mit Stecknadeln Streifen für Streifen abgesteckt und dann erst mit der Nähmaschine zusammengenäht. So verrutscht fast nichts und die Streifen treffen recht präzise aufeinander.

Die Ärmel habe ich dann im normalen Verlauf zugeschnitten, wobei ich hier von der unteren Achselkante ausging. Da für das Rückenteil im waagerechten Streifenverlauf nicht mehr genug Stoff übrig war, habe ich es kurzer Hand im senkrechten Verlauf zugeschnitten. Das ist ja aufgrund der bielastischen Qualität des Jerseys auch gar kein Problem.

Zugegebenermaßen nimmt diese Methode etwas mehr Zeit in Anspruch, aber das Ergebnis gefällt mir richtig gut. Mein Outfit habe ich noch mit meiner Haremshose aus Modal Zartesso und einer Beanie aus Bündchenstoff komplettiert.

So, ich habe mir mal vom 4. Lille-Mag schon einige Schnitte herausgesucht, die ich gerne nähen möchte. Natürlich bin ich auch wieder als Teamleader beim LilleMagSewalong dabei. Macht ihr wieder mit? Ich freu mich schon darauf.

Bis bald, ihr Lieben, Eure Janine

Kurz zusammengefasst:

Stoff: Biobaumwolljersey Streifenmuster in Taupe/Orange von Lillestoff, Design von Susalabim, wurde mir zum Designnähen von Lillestoff gratis zur Verfügung gestellt!

Tipp: Für alle aus Österreich – dieser Biobaumwolljersey ist auch bei Biostoffe.at erhältlich!

Schnittmuster: Langarmshirt Marika aus dem Lillestoff-Magazin Nr. 2

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Lille.Magsewalong No. 3 – #teamsamlet – Anleitung zum Nähen

Zuschnitt und Vorbereitung der einzelnen Schnittteile:

Herzlich willkommen im #teamsamlet. Ich habe für euch meine einzelnen Arbeitsschritte zusammengestellt, die eventuell etwas von der Anleitung aus dem LilleMAG No. 3 abweichen können. Denn es gibt viele Wege, die dennoch alle zum gleichen Ergebnis führen. Hier seht ihr nun meinen Weg.

Zuerst zeichnest du dir deine Schnittteile 12.1, 12.2 und 12.3 aus dem Schnittmusterbogen D ab. Wie du hier erkennen kannst, schneide ich mir diese Teile immer schon mit meiner Naht- und Saumzugabe aus.

Nun schneidest du dir alle Teile gemäß dem Lille.Mag No. 3 zu. Übertrage nach dem Zuschnitt auch alle Knipse, entweder mit kleinen Einschnitten oder zeichne sie mit einem Stift auf die linke Seite des Stoffes auf.

Anschließend zeichnest du noch mit Hilfe eines Lineals und Stiftes die Abnäher auf die linke Stoffseite des Rückteils.

So sieht nun das fertig vorbereitete Rückteil aus.

Hier siehst du die zugeschnittenen Teile vom Vorderteil.

Nach dem Zuschnitt des mittleren Vorderteils schneidest du nun den Beleg von deinem Schnittteil ab.

Danach schneidest du den Beleg ebenfalls im Bruch zu. Eine Nahtzugabe an den äußeren Rändern ist nicht erforderlich.

So sieht nun der zugeschnittene Beleg aus.

Anschließend schneidest du auch noch den Beleg aus Vlieseline zu. Ich verwende hier Vlieseline H200. Diese hat die Eigenschaft, in der Breite elastisch zu sein. Darauf solltest du beim Zuschnitt unbedingt achten.

Hier siehst du nun den fertigen Vlieseline-Beleg.

Nun legst du deinen Vlieseline-Beleg auf die linke Stoffseite deines Beleges. Achte darauf, dass die raue Seite der Vlieseline auf der linken Stoffseite liegt, da sich auf dieser rauen Seite der Vlieseline die Klebepunkte befinden. Danach presst du dein Bügeleisen Stück für Stück ohne Dampf mit der richtigen Temperatur und Dauer auf dein Beleg-Sandwich.

Am Rand der Vlieseline findest du Informationen, wie heiß bzw. wie lange du die Vlieseline auf den Stoff aufbügeln solltest.

Zum Einfassen des rückwärtigen Halsausschnittes und der Armausschnitte benötigst du noch Streifen mit einer Breite von 2,5 cm, die gegen den Fadenlauf zugeschnitten werden.

Rückenteil:

Zuerst nähst du die Abnäher. Dazu faltest du den Abnäher im Bruch und …

… steckst ihn mit Stecknadeln entlang der Linie zusammen.

Achte darauf, dass die Stecknadeln die Linie der anderen Seite genau treffen.

Jetzt nähst du von der oberen Spitze bis hin zur unteren Spitze den Abnäher mit einem Geradstich genau entlang der vorgezeichneten Linie. Verriegele den Anfang und das Ende gut und schneide die Fäden mit einer Länge von mindestens 10 cm ab.

Diese Fadenenden verknotest du anschließend und schneidest die Fäden über dem Knoten ab. Dabei solltest du darauf achten, dass du den Knoten nicht durchschneidest.

Hier kannst du den kleinen Überstand der Fäden gut erkennen.

Diesen Vorgang wiederholst du noch beim zweiten Abnäher. Danach bügelst du die Abnäher zur rückwärtigen Mitte.

Jetzt misst du den rückwärtigen Halsausschnitt aus und multiplizierst die ausgemessene Länge mit dem Faktor 0,9. Anschließend rechnest du zu dieser Länge noch 4 cm dazu. Mein Rechenbeispiel: 19 cm x 0,9 = 17,1 cm + 4 cm = 21,1 cm

Jetzt schneidest du von deinem 2,5 cm langen Streifen die so ermittelte Länge ab. Anschließend zeichnest du die Mitte des Streifens ein. Jetzt musst du nur noch die Hälfte der mit dem Faktor 0,9 errechneten Länge links und rechts von der Mitte aus einzeichnen. In jedem Fall sollte links und rechts der Überstand 2 cm betragen.

Nun steckst du diesen Streifen rechts auf rechts auf den rückwärtigen Halsausschnitt und zwar so, dass die erste Markierung mit dem Beginn des Halsausschnittes übereinstimmt.

Anschließend nähst du diesen Streifen mit deiner Nähmaschine oder Overlock an den rückwärtigen Halsausschnitt an. Dabei musst du die Länge des Einfassstreifens auf die Länge des Halsausschnittes leicht dehnen. Auf dem oberen Bild kannst du sehen, dass sich der untenliegende Halsausschnitt leicht wellt.

Hier siehst du den angenähten Einfassstreifen am Halsausschnitt.

Das Video zeigt dir nun die genauen Arbeitsschritte, wie der Einfassstreifen weiter verarbeitet wird.

Vorderteil:

Jetzt steckst du das seitliche Vorderteil an das mittlere Vorderteil.

Beginne dabei am besten bei den zwei mittigen Knipsen und stecke von dort aus nach unten bzw. nach oben die Teile zusammen. Nähe nun diese Teile zusammen.

Nach dem Zusammennähen nimmst du ein seitliches Vorderteil und faltest diese mittig.

Nun steckst du diese Strecke bis zu den Knipsen mit Stecknadeln zusammen. Ich habe das Ende mit einer längsliegenden Stecknadel markiert.

Nun nähst du mit einem Geradstich deiner Nähmaschine das seitliche Vorderteil zusammen. Verriegele das Ende besonders gut. Dies Arbeitsschritte wiederholst du noch auf der anderen Seite.

Beleg:

Nimm den vorbereiteten Beleg. Damit du ganz genau den mittigen Punkt deines V-Ausschnittes beim Annähen triffst, kannst du dir genau die Nahtlinien auf deinen Beleg aufzeichnen.

Lege den so vorbereiteten Belegt rechts auf rechts genau auf den Ausschnitt deines Vorderteils und stecke ihn mit Stecknadeln fest.

Nähe nun mit einem Geradstich deiner Nähmaschine den Beleg genau auf der aufgezeichneten Linie auf den Ausschnitt des Vorderteils.

Schneide nun die Nahtzugabe des V-Ausschnitts mit einer Schere bis knapp vor der Naht ein.

Anschließend kannst du noch mit der Overlock oder deiner Nähmaschine die Außenkanten des Beleges versäubern.

Solltest du den Beleg mit der Overlock versäubert haben, kannst du unter Zuhilfenahme einer großen Stopfnadel die Overlockraupe in die Nahtzugabe ziehen. So ist diese Naht nicht nur ordentlich gesichert, sondern sieht auch sauber aus.

Schlage nun den Beleg nach innen.

Jetzt steckst du nur den unteren Teil des Beleges mit Stecknadeln von der rechten Seite fest.

Bevor der Beleg abgesteppt wird, schließt du die Schulternähte. Dazu legst du die Schulterteile von Rücken- und Vorderteil übereinander und steckst sie vom Armausschnitt ausgehend zusammen. Achte darauf, dass der rückwärtige Halsausschnitt nur bis zum Beginn des Beleges geht und nicht darüber hinausragt.

Nähe nun die Schulternähte innerhalb der Nahtzugabe bis zum Beleg zusammen.

Klappe nun den Beleg so um den rückwärtigen Halsausschnitt, dass dieser mit der Schulternaht bündig abschließt. Die Nahtzugabe des Beleges zeigt ebenfalls in Richtung Armausschnitt.

Nähe nun mit der Overlock oder mit deiner Nähmaschine vom Ausschnitt ausgehend Richtung Armausschnitt den Beleg an die Schulternaht. Anschließend solltest du die Overlockraupe wieder mit einer Stopfnadel innerhalb der Nahtzugabe sichern.

Klappe jetzt den Beleg über die Schulternaht und stecke ihn von der rechten Seite fest.

In diesem Video siehst du nochmal alle Arbeitsschritte für die Schulternaht mit Belege

Diesen Vorgang wiederholst du nun auch auf der anderen Seite. Anschließend steckst du den Beleg rundherum fest.

Nun steppst du den Ausschnitt füßchenbreit, ausgehend von der rechten Schulternaht rundherum sauber ab.

Fertig ist der V-Ausschnitt!

Fertigstellung:

Lege die Seitennähte der Vorder- und Rückenteile übereinander, stecke sie zusammen und nähe sie anschließend mit der Overlock oder einem elastischen Stich zusammen.

Jetzt werden die Armausschnitte versäubert. Dazu misst du die Länge des Armausschnittes und multiplizierst diese Länge mit dem Faktor 0,9. Anschließend schneidest den 2,5 cm breiten Streifen auf diese Länge plus Nahtzugabe zu. Nähe diesen Streifen mit einem Geradstich zu einem Kreis zusammen.

Diesen Streifen musst du nun vierteln. Am besten markierst du dir die einzelnen Viertel mit Stecknadeln.

Bei deinem Armausschnitt gehst du genau so vor, viertelst ihn und markierst mit Stecknadeln das jeweilige Viertel.

Anschließend steckst du den geviertelten Streifen rechts auf rechts so auf den Armausschnitt, dass die jeweiligen Stecknadeln der einzelnen Viertel aufeinander treffen. Dabei sollte die Naht des Streifens mit der Achselnaht übereintreffen. Naturgemäß sind die einzelnen Viertel des Streifens etwas kürzer als der Armausschnitt.

Nähe den Streifen leicht gedehnt an den Armausschnitt an. Dabei gehst du genauso vor, wie beim Einfassen des rückwärtigen Halsausschnittes.

Wie auch beim Einfassen des rückwärtigen Halsausschnittes schlägst du nun den Streifen um die Nahtzugabe, klappst diese anschließend nach innen und steckst den Streifen mit Stecknadeln fest. Nähe den Streifen genau wie beim Halsausschnitt knappkantig mit der Nähmaschine fest.

Diesen Vorgang wiederholst du auch beim anderen Armausschnitt und schon sind deine Armausschnitte wunderschön versäubert.

Für das Bindeband schneidest du dir gemäß Anleitung einen Streifen mit 3 cm Breite und 20 cm Länge zu. Falte ihn der Länge nach mittig rechts auf rechts und stecke ihn mit Stecknadeln zusammen.

Dann nähst du diesen Streifen der Länge nach zusammen. Sofern du mit der Overlock genäht hast, musst du nun noch deine Overlockraupen an beiden Enden sichern, in dem du wieder mit einer großen Stopfnadel die Fäden durch die Nahtzugabe ziehst.

Nimm eine Sicherheitsnadel und stecke sie an einem Ende deines Streifens fest.

Zum Wenden des Bandes schiebst du nun die Sicherheitsnadel in den Tunnel deines Bandes und fädelst sie bis zum anderen Ende durch.

Damit das Band zum Waschen des Kleides geöffnet werden kann, ist es sinnvoll, an beiden Enden Kam Snaps oder Ähnliches anzubringen.

Schiebe nun die Enden deines Bindebandes jeweils von außen durch die Öffnungen der seitlichen Vorderteile und schließe es. Solltest du keine Kam Snaps verwenden wollen, so kannst du das Band natürlich auch zusammennähen.

Jetzt brauchst du den Stoff nur noch etwas drapieren.

Zu guter Letzt muss das Kleid noch gesäumt werden. Dazu versäuberst du den Saum mit der Overlock, ….

… schlage den Saum anschließend um deine Saumbreite nach innen …

… und steppe ihn mit der Nähmaschine möglichst weit oben am Saum ab. Natürlich kannst du dein Kleid auch mit einer Zwillingsnadel deiner Nähmaschine oder mit einer Coverlock säumen.

Fertig ist deine wunderschöne Samlet!

Ich hoffe, ich konnte euch die einzelnen Arbeitsschritte gut darstellen und wünsche euch gutes Gelingen. Ich freue mich schon riesig auf all eure Kleider im #teamsamlet.

Wir sehen uns dann wieder zum 3. Schritt des lille.MAGsewalong no. 3 – dem Fotografieren deines fertigen Werkes und dem Posten.

Habt noch eine schöne Zeit beim lille.MAGsewalong no. 3 und bis bald, eure Janine.

P.S. Für alle, die noch mitmachen wollen – hier findet ihr das Lille.Mag No. 3 und natürlich eine unendlich schöne Auswahl an Stoffen.