Team Sukha – Anleitung zum Nähen

Im letzten Lille-Mag No. 04/2019 findet ihr ein Yoga-/Sportset, das ich wirklich großartig finde. Wie vielleicht der eine oder andere weiß, leite ich einen Aerobic-Verein, in dem ich u.a. auch Übungen aus Pilates, Yoga & Co unterrichte. Und da ich mir ja auch meine Fitnesskleidung selber nähe, kamen mir Sukha (Hose) und Luz (Top) gerade recht.

Perfekt für dieses Set sind Modal oder Sommerbaumwolljersey. Wie ihr seht, habe ich mich für eine sehr farbenfrohe Kombi entschieden. Es handelt sich hierbei um Modalstoffe aus der Frida-Kollektion von enemenemeins, die sich unglaublich toll miteinander kombinieren lassen. Da ich diesen Modal schon einmal vernäht hatte, wusste ich, wie klasse er ist.

Ohne weiteren Kommentar lasse ich euch jetzt einfach mal die Bilder vom Shooting da. Wie ihr sehen könnt, macht dieses Set bei den verschiedensten Übungen eine wirklich gute Figur. Nichts verrutscht, alles sitzt gut und passt perfekt!

Aber jetzt zeige ich euch, wie ich mir diese tolle Yoga-/Sporthose genäht habe. Soll heißen, dass meine Anleitung etwas von der Kurzanleitung aus dem Lille-Mag No. 04/2019 abweicht. Aber wie ihr ja wisst: Viele Wege führen nach Rom …

Grundsätzlich werden alle Schnittteile mit einem elastischen Stich eurer Nähmaschine oder mit einer Overlock zusammengenäht. Für Sukha benötigt ihr die Schnittteile 10.1 bis 10.5. vom Schnittbogen D in Schwarz.

Alle Teile werden zweimal gegengleich zugeschnitten. Die Stulpenteile 10.3 bis 10.5 werden jeweils an der Bruchkante des Stoffes ebenfalls zweimal zugeschnitten. Achtet auf den Fadenlauf! Die Nahtzugaben müsst ihr noch dazugeben. Wie man sehen kann, habe ich die Nahtzugabe bereits bei meinen Papierschnittmusterteilen berücksichtigt.

Achtet darauf, dass ihr alle Knipse auf eure Stoffteile übertragt!

Für das Bauchbündchen schneidet ihr noch einen 10 cm breiten und ca. eurer Taillenweite entsprechenden Streifen plus Nahtzugaben zu. Hier seht ihr nun alle zugeschnittenen Teile.

Zuerst näht ihr das obere und untere Schnittteil für die beiden Hosenbeine zusammen.

Dazu legt ihr die Markierungen/Knipse genau übereinander, klappt das Ober- auf das Unterteil, steckt diese fest und näht diese Naht.

So sieht nun das fertig genähte Hosenbein aus. Diese Arbeitsschritte wiederholt ihr auch für das andere Hosenbei.

Jetzt werden die Falten am Hosenbein genäht. Dazu nehmt ihr euch euer Schnittteil und legt es auf euer Hosenbein. Insgesamt gibt es 6 Markierungen, die ich von rechts nach links von 1 bis 6 nummeriere.

Zuerst legt ihr Markierung Nr. 2 auf Nr. 4 und steckt diese Falte fest.

Im zweiten Schritt legt ihr die Markierung Nr. 6 auf Nr. 1 und steckt alles gut fest.

Jetzt fixiert ihr diese Falte mit einem Geradstich eurer Nähmaschine innerhalb der Nahtzugabe. Diese Arbeitsschritte wiederholt ihr beim zweiten Hosenbein, allerdings müsst ihr dann die Markierungen von links nach rechts zählen.

Als nächstes werden die Schritte zusammengenäht.

Dazu legt ihr die beiden Hosenbeine rechts auf rechts aufeinander und steckt sie jeweils am vordern und hinteren Schritt zusammen.

Achtet darauf, dass die beiden Nahtzugaben der Teilungsnaht am hinteren Schritt genau aufeinandertreffen und jeweils in entgegengesetzte Richtungen zeigen.

Jetzt näht ihr die vordere und hintere Schrittnaht zusammen.

Anschließend dreht ihr die Hosenbeine so herum, dass nun die Innennähte der Beine aufeinandertreffen, steckt diese mit Stecknadeln ab und näht alles in einem Rutsch zusammen. Achtet darauf, dass die beiden Schritte in der Mitte genau zusammenpassen.

So sieht nun das fertige Hosenteil aus.

Für die Stulpen nimmst du zuerst die beiden Schnittteile 10.5, legst sie jeweils rechts auf rechts in den Bruch und steckst die oberen Kanten zusammen.

Danach schließt ihr diese oberen Kanten und wendet diese.

Legt nun das Schnittteil 10.3 mit der rechten Stoffseite nach oben aufgeklappt vor euch hin.

Anschließend werden nun die Schnitteile 10.4 und 10.5, so wie auf diesem Bild zu sehen, auf eine Hälfte des Schnittteils 10.3. gelegt, wobei die beiden Enden von 10.4 und 10.5 genau auf die Markierung treffen.

Nun nehmt ihr die andere Hälfte des Schnittteils 10.3 und klappt dieses genau über die Hälfte mit Schnitteile 10.4 und 10.5.

Jetzt steckt ihr dieses “Sandwich” mit Stecknadeln zusammen, wobei ihr darauf achten müsst, dass alle Kanten der Schnittteile genau aufeinandertreffen, und näht diese zusammen.

Solltet ihr so wie ich mit einer Overlock nähen, sichert die Fadenenden am Bruch, in dem ihr mit Hilfe einer Stopfnadel diese Fäden in die Nahtzugaben zieht.

Nun könnt ihr eure Stulpen wenden und schon mal anprobieren. Wenn diese zu weit oder zu lang sind, könnt ihr sie jetzt noch anpassen.

Um die Stulpen mit den Hosenbeinen zu verbinden, legt ihr das Hosenteil und die Stulpen am besten so vor euch hin, dass alles schon in die richtige Richtung zeigt. Denn nichts ist ärgerlicher, wenn ihr die Stulpe mit dem Hosenbein verbunden habt, und dann feststellen müsst, dass die Ferse falsch herum angenäht ist.

Jetzt dreht ihr die Stulpe so nach oben, dass sie rechts auf rechts am Innenbein liegt, und fixiert diese von innen mit einer Stecknadel an der inneren Beinnaht.

Jetzt wird alles gewendet, so dass die Stulpen jeweils im Inneren der Hosenbeine sind. Am besten “viertelt” ihr jeweils die Hosenbeine und die Stulpen und steckt die Stecknadeln der jeweiligen “Viertel” zusammen.

Näht nun die Stulpen mit den Hosenbeinen jeweils rundherum zusammen. Dabei müsst ihr die Stulpen jeweils auf die Mehrweite der Hosenbeine dehnen.

Hier seht ihr nun die fast fertige Hose. Jetzt fehlt nur noch das Bauchbündchen.

Legt die offenen Seiten des Bauchbündchens zu einem Ring aufeinander und markiert einerseits mit Stecknadeln die Mitte und andererseits die Öffnung für das einzuziehende Gummiband.

Jetzt näht ihr mit einem Geradstich, wie auf dem Bild abgebildet, die offenen Enden des Bauchbündchens zusammen, dabei lasst ihr das Stück für die Öffnung aus. Verriegelt die Nähte der Öffnung besonders gut.

Jetzt faltet ihr das Bündchen der Länge nach links auf links zusammen und markiert mit Stecknadeln die Viertel. Ebenso “viertelt” ihr am oberen Rand die Hose.

Jetzt wird die Hose gewendet und das Bauchbündchen an die rechte Seite in die Hose gesteckt. Steckt die geviertelten Markierungen genau über die Markierungen des Bündchens zusammen. Dabei solltet ihr unbedingt darauf achten, dass die Öffnung des Bauchbündchens nach innen zeigt.

Näht nun das Bauchbündchen an eure Hose an, wobei ihr auch hier darauf achten müsst, dass das Bauchbündchen auf die Mehrweite der Hose dehnt wird.

Mit Hilfe einer Sicherheitsnadel zieht ihr nun das Gummiband durch eure Öffnung ein. Am besten probiert ihr die Hose an und steckt die beiden Enden des Gummibandes in eurer gewünschten Weite mit der Sicherheitsnadeln zusammen.

Schneidet das Gummiband in eurer Wunschlänge ab. Danach näht ihr mit einem Zick-Zackstich die beiden Enden des Gummibandes zusammen und kürzt eventuelle Überstände. Achtet darauf, dass das Gummiband nicht verdreht ist.

Verschließt nun die Öffnung per Hand mit Nadel und Faden.

Fertig ist eure Sukha!

Ich hoffe sehr, dass ihr gut mit dieser Anleitung zurechtkommt. Und wir vom Team Sukha und Team Luz freuen uns schon riesig auf eure Yoga-/Sportsets.

Viel Spaß beim Nachnähen, eure Janine.

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Kurz zusammengefasst:

Schnittmuster Hose: Sukha
Schnittmuster Top: Luz (Die Anleitung dafür findet ihr bei Von Mäusen und Nähten)
beides aus dem Lillestoff-Magazin 04/2019 – wurde mir von Lillestoff gratis zur Verfügung gestellt und ist auch bei Biostoffe.at erhältlich

Stoffe Hose: Modal Frida Flora gelb und Modal Frida Flora pink/orange von Lillestoff
Stoff Top: Modal Frida Flora del Aqua von Lillestoff
alle Stoffe bei Biostoffe.at geshoppt

Fotos von:

Logo Gerl
Fotos: Fotogeschichten Gerl

Team Skyd – Anleitung zum Nähen

Hallo, hier ist Team Skyd mit der Anleitung zum Nähen im Gepäck! In diesem Beitrag zeige ich euch anhand dieser Bild-Text-Anleitung, wie ihr euch diesen genialen Fake-Kragen aus dem Lillestoff-Magazin No. 04/2019 nähen könnt.

Skyd ist ein klasse Nähprojekt, das ihr mit wenigen Zutaten im Handumdrehen fertig gestellt habt. Das Schnittmuster findet ihr auf dem Schnittbogen C, und zwar braucht ihr die Schnittteile 9.1, 9.2, 9.3 und 9.4 (blau). Ihr benötigt für den Oberkragen Summersweat und für den Unterkragen dazupassenden Jersey. Mit ca. 40 cm für jede Stoffart solltet ihr das Auslangen finden. So lassen sich auch ganz prima Stoffreste bestens verwerten.

Außerdem benötigt ihr noch etwas Bügeleinlage (z.B. H200) für den Unterkragen, ein schmales Gummiband zum Befestigen und Haken und Öse zum Verschließen des Kragens. Wenn ihr euren Kragen auch mit Paspel nähen möchtet, dann benötigt ihr noch ca. 1 m passendes Paspelband.

Zuschnitt und Vorbereitung:
Ihr schneidet den Oberkragen (9.1) aus dem Oberstoff zweimal gegengleich und den Unterkragen (9.2) einmal aus dem Oberstoff sowie einmal aus der Bügeleinlage jeweils zweimal gegengleich zu. Das Vorderteil schneidet ihr einmal aus dem Ober- und Unterstoff jeweils im Bruch zu. Das Rückenteil schneidet ihr einmal aus dem Ober- und Unterstoff jeweils zweimal gegengleich zu. Vergesst nicht die Nahtzugabe!

Anschließend bügelt ihr das Bügelflies auf die Schnittteile des Unterkragens.

Übertragt die Knipse von den Schnittmusterteilen auf eure Zuschnitte.

Wir nähen:
Als erstes werden die Kragenteile zusammengenäht. Solltet ihr euren Kragen auch mit Paspelband nähen wollen, muss dieses Band zuerst an der Außenkante des Unterkragens angenäht werden. Dazu steckt ihr zuerst das Paspelband auf die rechte Außenseite eures Unterkragens.

Anschließend näht ihr das Paspelband an den Unterkragen genau auf der Naht des Paspelbandes an. Das klappt am besten mit einem Reißverschlussfüßchen.

Schneidet die Überstände des Paspelbandes einfach ab!

Jetzt legt ihr den Unterkragen mit dem angenähten Paspelband rechts auf rechts auf den Oberkragen und steckt diese zwei Teile zusammen. Achtet auf die Übereinstimmung der Knipse!

Näht jetzt den Unter- und Oberkragen zusammen. Damit die zuvor genähte Paspelnaht verdeckt wird, müsst ihr darauf achten, dass diese Naht knapp links von der zuvor genähten Paspelnaht verläuft.

Danach schneidet ihr die Nahtzugabe zurück und …

… wendet den Kragen.

Jetzt steckt ihr den Ober- und Unterkragen mit Stecknadeln zusammen …

… und steppt diesen knappkantig auf der Oberstoffseite ab.

Diese Arbeitsschnitte wiederholt ihr auch für das zweite Kragenteil.

Nun näht ihr die Schulternähte des Vorder- und Rückenteils vom Oberstoff zusammen.

Breitet anschließend das zusammengenähte Vorder- und Rückenteil aus, legt die Kragenteile ausgehend von der Mitte auf den Ausschnitt und steckt die Teile mit Stecknadeln fest.

Nun näht ihr die Kragenteile an den Ausschnitt fest. Achtet dabei darauf, dass die Kragenteile in der Mitte eng aneinander liegen.

Näht auch das Vorder- und Rückenteil des Unterstoffes an den Schulternähten zusammen und breitet das zusammengenähte Teil mit der linken Stoffseite nach unten vor euch aus.

Legt jetzt das zuvor genähte Kragenteil aus dem Oberstoff auf das Unterteil und steckt es ausgehend von den Knipsen an der rückwärtigen Mitte an den Ausschnitt mit Stecknadeln zusammen.

Damit die Schulternaht schön glatt bleibt, achtet darauf, dass beim Zusammentreffen der Schulternähte die jeweiligen Nahtzugaben in entgegengesetzte Richtungen zeigen.

Näht mit einem Geradstich ausgehend vom rückwärtigen Knips diese beiden Kragenteile rundherum zusammen, wobei auch diese Naht links von der Naht der Kragenteile verlaufen muss.

Danach schneidet ihr die Nahtzugaben an den Ecken zurück und kürzt die Nahtzugabe etwas.

Steckt nun beide Teile an der äußeren Kante zusammen und …

… näht mit der Overlock oder mit der Nähmaschine einmal rundherum.

Wendet den Fake-Kragen durch eine der verbliebenen Öffnungen an der rückwärtigen Mitte.

Zum Schluss müsst ihr noch die beiden Öffnungen der rückwärtigen Mitte miteinander verbinden bzw. verschließen. Dazu legt ihr eine Oberstoffhälfte des Kragens auf die andere.

Jetzt fasst ihr die beiden Teile des Schlitzes vom Oberstoff und steckt diese mit Stecknadeln zusammen.

Näht nun die Öffnung des Oberteiles zusammen, und zwar bis zum Beginn des Knips bzw. bis zum Ende, soweit es euch möglich ist.

So sieht diese Naht von innen aus bzw. …

… von außen aus.

Übrig bleibt noch die rückwärtige Öffnung des Unterstoffes, welche ihr nun per Hand verschließen müsst.

Dazu steckt ihr den Schlitz mit Stecknadeln so von der rechten Seite des Stoffes zusammen, dass die Nahtzugaben der beiden Seiten nach innen zeigen.

Jetzt müsst ihr diese Öffnung nur noch mit Nadel und Faden mittels eines Matratzstiches verschließen.

Ebenso werden per Hand der Haken und die Öse an die oberen Enden der Innenseite des Rückenteiles angenäht.

Damit der Fake-Kragen beim Tragen nicht verrutscht, solltet ihr noch ein Gummiband vom Vorder- zum Rückteil annähen. Dazu probiert ihr euren Fake-Kragen an und markiert die Stellen unter dem Arm, wo das Gummiband angebracht werden soll. Dieses Gummiband könnt ihr entweder per Hand oder mit der Nähmaschine annähen.

So sieht nun mein fertiger Kragen aus. Da ich noch eine hübsche Schleife übrig hatte, habe ich diese hier noch am Kragen angebracht. Ihr könnt euren Kragen natürlich auch gerne beplotten, besticken oder mit einem Pin verziehren usw.

Ich hoffe sehr, dass euch die Anleitung gut durch dieses tolle Projekt begleitet und bin schon extrem gespannt auf eure Werke.

Im Anschluss an die Anleitung lasse ich euch noch ein paar Bilder meines Fake-Kragens Skyd samt dazu passendem Outfit da. Mir gefällt diese Kombination mit dem Kurzpulli und dem Fake-Shirt, das quasi unterhalb hervorschaut, außerordentlich gut.

Kurz zusammengefasst:

Schnittmuster:
Fake-Kragen: Skyd aus dem Lillestoff-Magazin 04/2019 – wurde mir von Lillestoff gratis zur Verfügung gestellt – auch bei Biostoffe.at erhältlich!

Cropped Hoodie von nude – ohne Kapuze, mit angepasstem Ausschnitt

Stoffe:
Fake-Kragen: Oberstoff Summersweat Jördis (Design von Katrin Riedl/et voilà) von Lillestoff, Unterstoff Biobaumwolljersey in Schwarz von Lillestoff
beide Stoffe bei Biostoffe.at geshoppt!

Cropped Hoodie: Summersweat in Schwarz, Bündchen in Rot – beide Stoffe aus meinem Vorrat

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Streifen für den Herbst?

Streifen für den Herbst? Na klar, warum nicht! Denn mit diesem tollen Streifenmuster, entworfen von der großartigen Susalabim, in den Farben Taupe und Orange liege ich gewiss auch im Herbst voll im Trend. Und dass sich dieser tolle Biobaumwolljersey natürlich von Lillestoff auch angenehm trägt, versteht sich von selbst.

Genäht habe ich mir das Langarmshirt Marika aus dem zweiten Lillestoff-Magazin. Es hat eine fantastische Passform und der V-Ausschnitt ist ohnehin ein lässiges Highlight. Allerdings habe ich keine Manschetten genäht, sondern ein Bündchen im passenden Farbverlauf an die Ärmelenden angebracht.

Eine Anleitung zum Nähen inklusive Manschetten und V-Ausschnitt findet ihr bei Selbermachen macht glücklich. Im Zuge des zweiten LilleMagSewalong entstand diese tolle Nähanleitung. Damit sollten auch Nähbeginner gut zurechtkommen. Außerdem beinhaltet sie noch jede Menge wunderhübscher Nähbeispiele.

Als ich vor ein paar Tagen nun das vierte Lille-Mag durchblätterte, sah ich das Rollkragenshirt Jako aus diesem Jersey. Ähnlich wie bei meiner Marika wurde auch bei Jako mit den Streifen gespielt. Mit solchen schönen Blockstreifen geht das ziemlich gut and macht einfach Spaß.

Ich habe das Vorderteil von Marika an der Bruchlinie in einem 45-Grad-Winkel zum Streifenmuster zugeschnitten, anschließend mit der Overlock versäubert und der Genauigkeit wegen zuerst alles mit Stecknadeln Streifen für Streifen abgesteckt und dann erst mit der Nähmaschine zusammengenäht. So verrutscht fast nichts und die Streifen treffen recht präzise aufeinander.

Die Ärmel habe ich dann im normalen Verlauf zugeschnitten, wobei ich hier von der unteren Achselkante ausging. Da für das Rückenteil im waagerechten Streifenverlauf nicht mehr genug Stoff übrig war, habe ich es kurzer Hand im senkrechten Verlauf zugeschnitten. Das ist ja aufgrund der bielastischen Qualität des Jerseys auch gar kein Problem.

Zugegebenermaßen nimmt diese Methode etwas mehr Zeit in Anspruch, aber das Ergebnis gefällt mir richtig gut. Mein Outfit habe ich noch mit meiner Haremshose aus Modal Zartesso und einer Beanie aus Bündchenstoff komplettiert.

So, ich habe mir mal vom 4. Lille-Mag schon einige Schnitte herausgesucht, die ich gerne nähen möchte. Natürlich bin ich auch wieder als Teamleader beim LilleMagSewalong dabei. Macht ihr wieder mit? Ich freu mich schon darauf.

Bis bald, ihr Lieben, Eure Janine

Kurz zusammengefasst:

Stoff: Biobaumwolljersey Streifenmuster in Taupe/Orange von Lillestoff, Design von Susalabim, wurde mir zum Designnähen von Lillestoff gratis zur Verfügung gestellt!

Tipp: Für alle aus Österreich – dieser Biobaumwolljersey ist auch bei Biostoffe.at erhältlich!

Schnittmuster: Langarmshirt Marika aus dem Lillestoff-Magazin Nr. 2

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