Beach-Sportswear-Outfit

Statement zu meinem Beach-Sportswear-Outfit

Ja, ich bin über 46 Jahre alt und zeige mich in aller Öffentlichkeit bauchfrei in meinem Beach-Sportswear-Outfit und ja, ich stehe dazu! Ob ich mir das leisten kann, weiß ich nicht. Und ob jemand etwas dagegen hat, danach frage ich gar nicht. Aber schon so oft habe ich all die lieben Sewingblogger-Mädels in ihrer selbstgenähten Bademode oder Sportswear bewundert und ich wusste, irgendwann näh ich mir so etwas auch.

Warum? Ähm, frech, wie ich bin, würde ich sagen, weil ich es kann! Ja, ich kann mir selbst einen Bikini oder Sportswear nähen und mich darin präsentieren – ohne Wenn und Aber! Allerdings bin ich eine schreckliche Naschkatze und ich sollte meiner Figur und der Gesundheit zuliebe die Finger von all den verführerischen Leckereien, wie Schokolade oder Gummibärchen, lassen.

Aber ich mache Sport, zumindest, wenn es mir die Zeit erlaubt und schaue auf mich und meinen Körper. Nein, auch mein Körper ist nicht perfekt und nein, ich werde nicht darüber jammern, denn ich bin, was ich bin! Und außerdem geht es in diesem Beitrag letztendlich nicht um mich, sondern um mein Beach-Sportswear-Outfit aus dem Badelycra Gradient Spring und Gradient Aqua von Astrokatze und diese Stoffe sind einfach nur großartig!

Badelycra Gradient Spring und Gradient Aqua

Schon seit geraumer Zeit wollte ich mir aus Badelycra einen Bikini oder Ähnliches nähen. Aber ich müsste solche Stoffe bestellen und ich bin kein all zu großer Fan davon. Viel lieber gehe ich in ein Geschäft meines Vertrauens um mir Stoffe auszusuchen. Ich mag es Stoffe zu streicheln, deren Haptik zu fühlen und Design und Farben der Stoffe mit eigenen Augen zu betrachten. Dieses Kauferlebnis habe ich im Netz nicht, aber definitiv in meinem Lieblingsladen Tommy & Lilly.

Und ich freue mich so, dass diese Badelycras aller Voraussicht nach bereits schon morgen dort erhältlich sein werden und ich sage euch, meine Wunschliste ist groß! Denn nicht nur Gradient Spring und Gradient Aqua werden bei Tommy & Lilly Einzug halten, auch Gradient Space und einige andere Stoffschönheiten von Astrokatze werden mit dabei sein!! Übrigens ist Tommy & Lilly zur Zeit österreichweit der einzige Laden bzw. Shop, der diese tollen Stoffe von Astrokatze im Angebot haben wird!

Aber nun zurück zum Badelycra von Astrokatze, den ich auf der H + H in Köln das erste Mal in der Hand hielt. Ein paar nette Worte plauderten wir dort mit der lieben Natascha von Astrokatze über diese und andere Stoffe. Um so mehr freute es mich, als ich von ihr gefragt wurde, ob ich Lust hätte, diese Badelycras zu Designbeispielen zu vernähen. Oh, mein Kopfkino lief sofort auf Hochtouren, was ich mir daraus alles nähen wollen würde. Aber dazu später mehr.

Diese Stoffe sind in puncto Qualität und Design einfach großartig! Okay, ich wiederhole mich, aber diese Farbverläufe sind der pure Farbrausch! Auch die Verarbeitung dieser Badelycras ist sehr unkompliziert. Wer schon einmal Modal oder Viskosejersey vernäht hat, wird mit diesem Badelycra keine Probleme haben. Lediglich genaues Abstecken, um ein Verrutschen der einzelnen Teile zu verhindern, kann ich wärmstens empfehlen. Ansonsten schnurrten Overlock und Nähmaschine vollkommen unkompliziert über diese Stoffe.

Mein Oberteil-Wickelding

Ursprünglich hatte ich geplant, mir den Wickelbikini von Lilabrommbeerwölckchen zu nähen. Geblieben ist jetzt aber nur die Inspiration dieser lässigen Wickeloptik, denn ich habe da so ein Problem mit meiner Halswirbelsäule. Ich kann über keinen längeren Zeitraum einen Neckholder tragen. Davon bekomme ich leider starke Kopfschmerzen. Mittlerweile habe ich sämtliche Neckholder-Kleidungsstücke aus meinem Kleiderschrank verbannt. Und da ich dieses Oberteil aber auf jeden Fall öfters tragen möchte, musste eine andere Lösung her.

Ich erinnerte mich, dass es bereits um die Jahrtausendwende so etwas Ähnliches zum Wickeln mit Trägern gegeben hat und so bastelte ich mir vorerst einen Prototypen aus Modal, der schon sehr gut passte. Jetzt war nur zu hoffen, dass sich der Badelycra auch ähnlich verhält, dann wird alles gut!

 

Und was soll ich sagen, das Wickelding aus Badelycra passte mir auf Anhieb perfekt! Leider kam erst beim Fotoshooting zum Tragen, dass der doch recht große Knoten im Rückenbereich beim Liegen oder Anlehnen nicht sonderlich bequem ist. Nun ja, die Fotos sind jetzt mal so im Kasten, aber schon beim Shooting dachte ich über eine Verbesserungsmöglichkeit nach.

Und kaum zu Hause angekommen, kramte ich meine Kiste mit alten Bikinis durch und wurde tatsächlich fündig. Alles, was ich brauchte, war eine farblich passende Rückenschließe. Jetzt musste ich nur noch die Länge anpassen und diese Teile annähen. Ich bin begeistert! So hatte die Schließe meines alten und schon total verblassten Bikinioberteils noch einen perfekten Verwendungszweck. Auch die anderen Teile, z.B. zum Verstellen der Träger, trennte ich vorsichtig ab. Ich werde sie gut aufbewahren – vielleicht für künftige, ähnliche Projekte.

Shortylegs Ladies

Da ich ab und zu am See mit dem Kanu paddle, kommen mir sportliche Unterteile sehr entgegen. So fiel meine Entscheidung auf die Shortylegs Ladies von Sara & Julez. Dieses Schnittmuster im Retrodesign finde ich ganz großartig. Auch größentechnisch fand ich mich schnell zurecht. Damit ich meine Shorts auch tatsächlich zum Schwimmen tragen kann, habe ich sie noch mit einem elastischen Futterstoff unterfüttert. Dafür nähte ich mir einfach eine kurze, nicht überlappte Panty aus dem selben Schnittmuster. Die Enden der Beine habe ich der dezenten Optik wegen nur mit der Overlock versäumt. Hier habe ich für euch noch ein Foto von der Panty.

Alle drei Teile, also Shorts, Unterhose und Bündchen, miteinander zu vernähen, erforderte meine vollste Konzentration. Aber so kann ich jetzt ganz problemlos damit ins Wasser gehen. Und sobald mein Bandeinfasser mit meiner Bernina Coverlock L220 vernünftig funktioniert, werde ich mir bestimmt noch mehr von diesen Shorts nähen.

Ganz ehrlich, ohne Bandeinfasser ist es schon sehr aufwendig alles mit Schrägband auf die herkömmliche Art und Weise einzufassen. Andererseits stellt es unter Beweis, dass man auch mit minimalen Mitteln schöne Ergebnisse erzielen kann. Dazu hatte ich euch ja vor kurzem auf Instagram berichtet. Natürlich entschädigt mich das Ergebnis mit dem Aufwand, aber dennoch muss es eine Lösung für mein Problem geben.

Vielleicht kennt sich einer von euch damit aus. Bei mir rutscht der Streifen um ca. 3-4 mm auf der Unterseite hervor, was natürlich überhaupt nicht schön aussieht. Ich kann allerdings keinen Fehler finden. Im Internet habe auch schon recheriert und in der Facebook-Gruppe gefragt, woran es liegen könnte, jedoch ohne konkretes Ergebnis.

Sporty Leggings

Dieser wundervolle Farbverlauf des Gradient Aqua und auch die Tatsache, dass ich von diesem tollen Stoff noch etwas übrig hatte, luden mich ein, noch eine Leggings daraus zu nähen. Obwohl ich das Schnittmuster nicht kannte, konnte ich beruhigt auf die Sporty Leggings von Sewera zurückgreifen. Viele Schnittmuster der lieben Carina kenne ich nur zu gut aus meiner Zeit als Mitglied ihres Probenähteams. Daher war ich mir ziemlich sicher, dass mir diese auch passen würde.

Genau überlegt hatte ich mir jedoch, wie der Farbverlauf meiner Capri-Leggings sein würde. Dass dieser schöne Blauton beim Tragen der Leggings genau auf den Knien ist, mag ich total und passt hervorragend zum Gesamtkonzept meines Outfits.

Zu guter Letzt

… möchte ich mich noch ganz besonders bei Josef Gerl von Fotogeschichten Gerl bedanken. Der liebe Josef fotografiert mich ja schon seit geraumer Zeit und ich liebe seine Fotos. Er achtet immer auf die wesentlichen Details, die richtige Beleuchtung, die Genauigkeit der Farben uvm. Speziell beim Shooting für mein Beach-Sportswear-Outfit hat er auch dieses Mal wieder unter Beweis gestellt, welch ein großes Fingerspitzengefühl er hat und was für ein guter Fotograf er ist! Vielen lieben Dank!

Ich wünsche euch noch einen ganz entspannten Donnerstag, ihr Lieben! Das ist eine kurze Woche für mich und das Wochenende naht! Habt es fein!

Alles Liebe! Janine

Kurz zusammengefasst

Stoffe: Badelycra Gradient Spring und Gradient Aqua von Astrokatze – voraussichtlich ab 09.06.2017 bei Tommy & Lilly erhältlich!

Schnittmuster:
Oberteil: eigenes Schnittmuster
Retroshort: Shortylegs Ladies von Sara & Julez
Leggings: Sporty Leggings von Sewera

Fotos: Logo GerlFotogeschichten Gerl powered by T&L Stoffgeschichten

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Sommermantel Nr. 2

Also heute müsst ihr definitiv eine gewisse Leseausdauer für diesen Beitrag aufbringen. Ich bemühe mich zwar immer, meine Sätze kurz und knapp zu halten, aber heute habe ich euch doch einiges zu erzählen! 😀 Denn endlich kann ich euch meinen Sommermantel Nr. 2 zeigen, der eigentlich zuerst entstanden ist, aber da sich die Veröffentlichung des wunderbaren Jacquard-Sweat von Lillestoff verschob, kam der Beitrag über den Sommer-Strick-Mantel zuerst heraus.

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Nun aber zu den Details:
Das Schnittmuster ist wieder das gleiche – ebenfalls aus der Ottobre Herbst 2015 – wobei ich mich aufgrund der 2 verschiedenen Stoffe, die mir zur Verfügung standen, für die Patchworkvariante entschied. Allerdings habe ich hier noch mit Nahtzugabe gearbeitet, auf die ich dann beim Sommer-Strick-Mantel aufgrund des dünneren Materials verzichtete. 

Alle Nähte meines Sommermantels sind Flatlocknähte. Im Gegensatz zu meinem Sommer-Strick-Mantel habe ich hier zur Gänze die Stoffe rechts auf rechts zusammengenäht. Dadurch entstanden auf der Außenseite diese eigenartigen, senkrecht verlaufenen Nähte. Eigentlich ist das Ganze ja ein gekonnter Fehlstich, wenn ich das mal so salopp sagen darf! Ein paar Verschiebungen der Fadenspannungen der Unter- und Obergreiferfäden und schon entsteht diese Optik. Bei meiner Overlock muss ich dafür folgende Einstellungen vornehmen:

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Anfangs nähte ich nur mit einer Nadel, stellte aber fest, dass bei meiner Maschine die Fatlocknaht auch mit 2 Nadeln perfekt funktioniert! Das ist aber nicht bei allen Maschinen so. Zumeist kann man in der Bedienungsanleitung der jeweiligen Maschinen nachlesen, welche Einstellungen für eine Flatlocknaht erforderlich sind. Auf jeden Fall empfehle ich zuerst ein Probestück anzufertigen. Meines sah beispielsweise so aus:

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Hier kann man genau erkennen, wie die Vorder- und Rückseite aussieht. So ganz hatte ich anfangs den Dreh noch nicht heraus, wie die Nähte im Kreuzungsbereich auf der Außenseite schön aufeinandertreffen. Aber ich fand schnell heraus, wie es funktioniert. Ich musste eigentlich nur darauf achten, dass beide Nähte in die gleiche Richtung zeigten und perfekt übereinander lagen. Mit Nadeln fixierte ich diese Stelle und beim Nähen achtete ich darauf, dass nichts verrutscht. 

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Es sei meinerseits noch unbedingt erwähnt, dass die Flatlocknaht nach dem Zusammennähen der Stoffe auseinandergezogen werden muss, um das vollständige Ergebnis zu erhalten. Hier kann man gut erkennen, dass ich nur das obere Stück der beiden Stoffteile auseinanderzog. Durch das Auseinanderziehen entsteht auf der einen Seite diese Ziernaht und auf der anderen Seite legt sich die Overlocknaht vollkommen flach auf den Stoff. Daher auch der Name – Flatlock!

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Für die Säume faltet man den Stoffe, so wie ich es euch hier auf den folgenden Bildern zeige. Wenn ein Saum eine Nahtzugabe von 2,5 cm beinhaltet, dann sollte die obere Falte ebenfalls 2,5 cm betragen. Anschließend werden diese gelegten Falten gut mit Stecknadeln fixiert und dann mit der Overlock im Flatlockstich angenäht. Dabei sollte man darauf achten, dass das Messer der Ovi im besten Fall nicht in die Kante schneidet.

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Soviel zum Thema Flatlocknaht! Es ist wirklich ganz einfach und egal für welche Seite dieser Naht ihr euch entscheidet – ihr habt zwei wundervolle Ziernähte und das ganz ohne zusätzlicher Coverlock oder einer Nähmaschine.

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Damit mein Sommermantel so einen richtigen sommerlichen Touch bekam, kam mir die Idee, ihm ein paar schöne, luftige Löcher zu verpassen. Dafür verwendete ich aber keine kleinen Ösen, sondern diese besonders großen Vorhangösen.

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Nach kurzem Studium der Montageanleitung, machte ich mich auch schon ans Werk. Da sich diese Ösen auch wieder sehr leicht entfernen lassen, testete ich die Montage zuerst auf einem Probestück.

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Nachdem das alles ganz wunderbar klappte, machte ich mich an die Montage der Ösen auf meinem Mantel. Hat man alle Stellen für die Ösen gut ausgemessen, werden zuerst mit Hilfe der mitgelieferten Schablone die Stellen der späteren Löcher angezeichnet. Anschließend schneidet man diese Löcher vorsichtig mit der Schere aus. Da es sich in meinem Fall ja um dehnbaren Sweat handelt, schnitt ich nicht ganz bis zum Rand, sondern ließ ca. 2 – 3 mm Abstand.

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Jetzt braucht man nur noch die beiden Ösenteile aufeinanderstecken, flach auf eine feste Unterlage legen und mit der Handfläche gleichmäßig auf das obere Ösenteil drücken. Dann kommt ein lautes “Klack!” und die Öse ist auch schon bombenfest verankert! <3

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Mal ein echt tolles Pantent!! Besonders gut finde ich, dass man diese Ösen auch wieder entfernen kann, was ich beispielsweise ja gerade bei Vorhängen echt praktisch finde.

Ich muss sagen, wenn ich mich nicht für diese Taschen entschieden hätte, dann hätte ich jetzt einen Wendemantel, da die Innenseite mindestens genauso attraktiv aussieht wie die Außenseite.

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Ach, diese Detailaufnahmen finde ich immer am schönsten! 😉 Danke dir Josef!

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Ein paar Bilder habe ich noch! 😀

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Mit diesen zwei Bildern verabschiede ich mich für heute von euch! Ich hoffe, dass euch die Infos über die Flatlocknähte gefallen haben und wünsche euch noch einen ganz wundervollen und sommerlichen Donnerstag! Eure Jafi <3

 

Kurz zusammengefasst:

Stoff: Jacquard-Sweat Senfgelb mit Rauten und Sternen – wurde mir zum Designvernähen von Lillestoff  gratis zur Verfügung gestellt <3 und seit gestern im Shop erhältlich

Vorhangösen von Prym

Schnittmuster: Ottobre Herbst 2015

Fotos: Fotos:  Logo Gerl “Fotogeschichten Gerl” powered by T&L Stoffgeschichten

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Statement-Flashmob meets Flatlock

Eigentlich hatte ich schon letzte Woche vor, euch nach meinem Sommer-Strick-Mantel einen weiteren Sommermantel zu zeigen und über die versprochenen Einzelheiten zu den Flatlocknähten etc. zu schreiben. Aber manchmal kommt es irgendwie anders: Einerseits kam ich urlaubsbedingt noch nicht dazu alle Fotos, welche ich beim Nähen dieses gepatchten Sommermantels schoss, zu bearbeiten und andererseits verschob sich nun auch der Erscheinungstermin dieser wunderbaren Stoffserie Jacquard-Sweat Beachwear, aus dem ich meinen Patch-Mantel nähte, um 1 Woche. Nun gut, wo Schatten, da auch Licht – also mit anderen Worten: Manchmal ist es gut, so wie es kommt! 😉

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Ich werde euch aber den Mantel noch einen Tag vorenthalten und zuerst meinen Pullover aus der Jacquard-Sweat-Serie von Lillestoff in Uni-Senf vorstellen.

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In der Ottobre vom Herbst 2015 befand sich abgesehen vom Schnittmuster, aus dem ich meine Mäntel nähte, auch das Schnittmuster dieses Pullovers, ebenfalls mit diesen schicken Sattelärmeln. Die mag ich total! <3 Die Nahtzugabe konnte ich beim Pullover auch wieder getrost weglassen. Ich hätte ihn sogar noch enger nähen können. So sitzt er aber sehr leger und das passt eigentlich ganz gut. Alle Nähte sind wieder Flatlock-Nähte, wofür ich bis auf die Säume, die Stoffe links auf links zusammennähte. Für die Saumnähte gibt eine eigene Falttechnik des Stoffes, aber die zeige ich euch morgen ausführlich. Beim Ausschnitt nähte ich lediglich einen Streifen des Sweats an und ließ die Kanten offen, welche sich, sobald man diese mit etwas Dampf aus dem Bügeleisen bearbeitet, so herrlich einrollt.

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