Video Bundet mit “Rolled Edges”

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Ach herje! Jetzt habe ich für den lilleMagsewalong extra das Video Bundet mit “Rolled Edges” erstellt und es auch schon in der lilleMagsewalong-Gruppe hochgeladen, aber es noch gar nicht hier auf meinem Blog gezeigt.

Hier ist also das Video. Es zeigt euch, wie ich mir dieses lässige Shirt aus dem Lille-Magazin No. 3 genäht habe. Ich hoffe, es gefällt euch und findet viele Nachahmer.

Jedenfalls hat die Erstellung des Videos um einiges länger gedauert, als das Nähen von Bundet. Wohl auch deshalb, da ich mit dieser Technik nicht so geübt bin. Wie viele Dinge im Leben, gilt auch hier: Übung macht den Meister!

Bundet ist wirklich ein sehr lässiges Oversized-Shirt, das auch mit “Rolled Edges” schnell genäht ist. Das Schulterband habe ich mit Jerseydruckknöpfen versehen, damit ich es zum Waschen öffnen kann.

Einen wahrhaft wunderbaren Stoff habe ich für dieses Shirt vernäht. Ja, dieser Biojersey von Lillestoff ist eigentlich für die Kleinen. Aber mal ganz ehrlich, ich finde mich dafür definitiv erwachsen genug.

Am Ende des Regenbogens wurde von der großartigen Susalabim entworfen und ist ein echter Mädchentraum – besonders für das Kind in mir. Vernäht ihr auch Kinderstoffe für euch? Bei mir kommt das jedenfalls immer wieder mal vor.

Ich wünsche euch noch einen guten Start in die Woche! Bis bald, ihr Lieben.

Kurz zusammengefasst:

Stoff: Biobaumwolljersey Am Ende des Regenbogens (Design Susalabim) – wurde mir von Lillestoff zum Designnähen gratis zur Verfügung gestellt.

Schnittmuster: Bundet aus dem Lillestoff-Magazin No. 3

Fotos von:

Logo Gerl
Fotos: Fotogeschichten Gerl

Verlinkt bei:

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Kleines Tutorial zur Shirt-Rettung

Das Problem

Heute habe ich ein kleines Tutorial zur Shirt-Rettung für euch, denn kennt ihr das? Ihr näht euren Kindern langärmlige Shirts und nach kurzer Zeit sind die Ärmel auf einmal viel zu kurz oder so, wie in unserem Fall, waren die Ärmel auch noch mit Gartenzaunbeize bekleckert. Die verschwand auch nicht mit Fleckenentferner oder durch häufiges Waschen. Also musste eine Idee her, denn das Shirt an sich passt noch ganz wunderbar und war noch viel zu schön um es auszusortieren. Also fotografierte ich einfach mal meine Arbeitsschritte mit und vielleicht hat ja der/die eine oder andere Verwendung für mein “Kleines Tutorial zur Shirt-Rettung”.

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Die Lösung

Da mein Sonnyboy auch im Winter vorzugsweise kurzärmliges Shirts trägt, war es naheliegend, dass ich die Ärmel einfach auf Kurzarmlänge abschnitt. Bei diesem Shirt brauchte ich nicht lange herummessen, da ich es ursprünglich schon in Kurzarmoptik nähte. Ich legte mein Schneidelineal ca. 1,5 cm von der Kante des oberen Ärmelteils und schnitt mit meinem Rollschneider das untere Ärmelteil ab. Aber auch jeder andere Ärmel kann auf diese Weise in Kurzarmhöhe abgeschnitten werden. Wichtig ist, darauf zu achten, dass dieser Schnitt gerade und sauber ist.

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Da durch den Schnitt die eigentliche Ärmelnaht durchtrennt wurde, verschloss ich das offene Ende mit ein paar Stichen der Nähmaschine.

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Die Fadenenden ließ ich etwas länger und schnitt sie erst bei ca. 20 cm ab.

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Dann rollte ich die 1,5 cm des abgeschnittenen Ärmelteils an der Naht nach außen und fixierte mit diesen beiden Fadenenden und einer größeren Nähnadel diesen eingerollten Saum.

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Anschließend nahm ich mein Dampfbügeleisen und dämpfte über den Saum, ohne jedoch das Bügeleisen auf den Stoff zu legen. Allein schon der heiße Dampf verursacht, dass der Saum sich nach außen wellt, was sich aber auch bei der nächsten Wäsche von selbst erledigt, aber so kann man diesen Effekt sofort erzielen.

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Nachdem ich das Shirt noch schön gebügelt hatte, sah es wieder aus wie neu! Also Shirt-Rettung gelungen, würd ich sagen!

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Mein Sonnyboy ist auch total happy und so konnte ich mit wenigen Handgriffen und ein paar Minuten Zeit eines seiner Lieblingsshirt retten, zumindest bis es ihm dann doch irgendwann bald zu klein ist, aber das ist ja eine andere Geschichte … 😂

Habt noch einen angenehmen Sonntagabend! ❤️ Alles Liebe Janine

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This ist not okay – mit Lizzy und Free!

Schon vor einigen Wochen las ich den Blogpost “This is not okay” von mamimade und bereits da dachte ich mir schon: Wow, das ist eine Superaktion! Da mach ich mit!
Denn eines ist klar: Ich nähe mir ja bereits schon so gut wie alles selbst für meinen Kleiderschrank, und auch meine Familiy (insbesondere mein Sohn) kommt nicht zu kurz. Und das aus verschiedenen Gründen:

  • Bei der von mir früher gekauften Kleidung musste ich eh meistens etwas kürzen oder abändern, da ich ziemlich klein bin.
  • Gekaufte Kleidung entspricht nur selten meinen Vorstellungen hinsichtlich der Beschaffenheit. Zu oft befinden sich chemische Fasern darin, die ich nicht vertrage und nicht mag.
  • Die Verarbeitung entsprach auch nicht immer meinen Qualitätsansprüchen. Besonders enttäuschend fand ich da immer die teuren Marken!
  • Ich nähe natürlich leidenschaftlich gern und ich bin ein bekennender Stoff-Junkie 😛

All diese Gründe sind meine höchstpersönlichen. Es gibt aber noch einen ganz anderen triftigen Grund, warum ich bei dieser Aktion

this ist not okay

dabei sein möchte:

Es ist ein Aufzeigen gegen die Ausbeutung von Näherinnen in der Bekleidungsindustrie, egal in welchem Land, egal auf welchem Kontinent!

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