Smilla und die Pusteblumen

Manchmal brauchen Dinge einfach etwas mehr Zeit als ursprünglich geplant, weil das Leben ein Spielverderber ist. Manchmal, da nimmt eine Sache erst verspätet Fahrt auf, weil der Wind ungünstig blies. Ja, und manchmal versteckt sich die Sonne ewig hinter den Wolken! Und dann irgendwann ganz unerwartet kommt sie aus dem dichten Nebel hervor und lächelt uns entgegen, als ob es niemals anders gewesen wäre. Und da kommt Smilla von Susi’s Kreation ins Spiel! Hatte Smilla doch einen recht langen und holprigen Weg bis zur Veröffentlichung hinter sich gebracht, aber jetzt wird sie ihrem Namen vollkommen gerecht! Ist doch die Bedeutung von Smilla: Lächeln. 🙂 Und so strahlt die wundervolle und wandelbare Smilla in die weite Nähwelt. Als Kleid schmeichelt sie gekonnt den weiblichen Rundungen, aber auch als Longshirt oder Tunika macht sie von Gr. 32 bis 50 eine gute Figur. Ein echter Hingucker ist der Einsatz im Frontbereich, der ein traumhaftes Dekolleté zaubert. Smilla kann mit zwei unterschiedlich starken Wasserfallausschnitten oder mit normalem Ausschnitt genäht werden. Lange oder kurze Bündchen, Puff- oder normale Ärmel – Smilla ist unglaublich vielseitig und passt sich genau den Wünschen an.

Bei dem von mir ausgesuchten Jersey von Lillestoff wusste ich gleich, dass ich diesen oder keinen für meine Smilla haben möchte. Okay, er ist zwar grau, aber dennoch keineswegs langweilig, denn die vielen kleinen, schwarzen Pusteblumen sorgen für viel Unterhaltung auf dem grauen Hintergrund. 😉 Und da ich ja ein richtiger Fan von Pusteblumen bin und außerdem meine Plotterkenntnisse wieder etwas auffrischen wollte, habe ich meiner Smilla noch zusätzlich jede Menge größere und kleiner Pusteblumen in Neonpink verpasst. Vielleicht kann sich noch einer an dieses Instagram-Bild von mir erinnern.

Pusteblume entgittern

Nachdem ich ja sämtliche Pusteblumen zum Plotten so platzsparend wie möglich auf meiner Folie arrangiert hatte, war das Entgittern eine echte Herausforderung. 😛 Sorge bereitete mir auch das Aufbügeln/Pressen dieser vielen kleinen Plotts, da so enorm kleine und dünne Teile oftmals schwierig zum Fixieren sind.  Aber es hat alles bestens geklappt und wie ich finde, kann sich das Ergebnis sehen lassen. Diese Pusteblumen sind übrigens von Kerstin Bremer. Da mir von ihr bereits die Stickdatei Pusteblumen Doodle sehr gut gefiel (Beitrag dazu hier) und ich wusste, dass es auch eine Pusteblumen-Plotterdatei von ihr gibt, konnte ich mir langes Herumsuchen ersparen. 😉

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Auf Lilabrombeerwölkchen schweben

Manchmal sieht man ein Schnittmuster und möchte es unbedingt sofort ausprobieren, weil man genau so etwas schon länger gesucht hat oder weil man solche Teile in der Art und Weise einfach mag. Und manchmal da ist es so, wie es mir bei Lilabrombeerwölkchen erging! Denn eigentlich wollte ich mir nur mal die Hose namens FrechdachsgoesBig näher ansehen und schon landete nicht nur die Hose, sondern auch das Shirt Molly in meinem Einkaufskorb! 😛 Ich glaube, so ergeht es nicht nur mir! 😀 Aber ich habe es nicht bereut, denn beide Teile sind sehr, sehr schick. Das Shirt kommt zudem auch noch extrem variantenreich daher. Ich entschied mich hier für das Overlay-Modell aus dem grauen Glitzerstrick Lübeck von Swafing.  Der Stoff fällt sehr schön und passt bestens zu diesem Schnitt. Geändert habe ich auch nix – es passte alles bestens! Ja, ich finde, diese vordere Teilung – das hat was!! <3

 

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Zu meinem Blogpost Raglan-Shirt meets Triangulum bekam ich sehr viele Anfragen zu der von mir auf den Fotos getragenen Hose. Und die Frage, welches Schnittmuster dahintersteckt, ist hiermit nun beantwortet. Zur FrechdachsgoesBig selbst kann ich sagen, dass sie jedenfalls extrem bequem ist und ja, ich mag diese Hosen mit einem tieferen Schritt und dazu stehe ich auch! 😛
Im vorderen Schrittbereich habe ich die Hose mit einer Fake-Knopfleiste und kupferfärbigen Druckknöpfen versehen. Außerdem wurden von mir an den Eingriffstaschen Nieten angebracht. Ich muss sagen, dass ich anfangs etwas skeptisch war, ob sich dieser Jersey von Lillestoff für eine Hose, insbesondere dieses Triangel-Design von enemenemeins auch eignet. Aber mittlerweile haben sich meine Bedenken völlig zerstreut, denn die Hose lässt sich nicht nur zu unifärbigen Shirts bestens kombinieren.

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Next Generation – Geometric in Grau

Viele von euch fragten mich nach dem Eisblumen-Blogpost, welches Kleid ich zu meinem Mantel trug. Und viele von euch erkannten das Schnittmuster auch sofort, denn dieses Kleid/Shirt ist ja momentan in aller Munde – die Lady Ophelia von mialuna! Schon als ich die ersten Probenähergebnisse auf Facebook sah, wusste ich, dass dieser Schnitt genau meins ist. Ich hatte ja schon einige Schnitte von mialuna für mich genäht, wie z.B. die Lady Mariella, Lady Shiva, Lady Pepe, und eines hatten alle diese Schnittmuster gemeinsam: Sie passten mir wie angegossen! Die Lady Ophelia ließ allerdings einige Zeit auf sich warten, aber kaum war sie online, hielt ich eine gute Stunde später auch schon das erste Shirt in meinen Händen. Somit war klar, das Kleid war der nächste Schritt zu meiner Glückseeligkeit!! <3

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Aber ein noch viel größeres Glücksgefühl bekam ich, als mir die liebe Natascha von Naev … designt! den Biojersey Geometric in Grau von Lillestoff zum Probevernähen zur Verfügung stellte! <3  Was für eine Freude! Nachdem mir das senfgelbe Schwalbenkleid zur Eisblume so gut passte, wusste ich, dass ich mir mein nächstes Ophelia-Kleid aus genau diesem Geometric nähen werde.  Kombiniert und ergänzt habe ich die Ärmel aus türkisem Baumwolljersey, da auch genau diese Farbe aus dem grauen Geometric hervorblitzt. Um einen Gürteleffekt zu bekommen, trennte ich vom unteren Ende der beiden Oberteile einen 5 cm breiten Streifen parallel zur unteren Schnittmusterkante ab und schnitt ihn auch aus dem türkisen Jersey plus Nahtzugaben zu. Anschließend nähte ich diese Streifen an die jeweiligen Oberteile wieder an. Da ich meine Kleider und Röcke meistens unterfüttere, nähe ich bei Kleidern mit Rockunterteilung zuerst das komplette Oberteil fertig. Erst dann verbinde ich die beiden fertiggenähten Röcke (Ober- und Futterrock) mit dem Oberteil. Ein paar hellgraue Kampsnaps im Ausschnitt- und Gürtelbereich komplettierten mir das Outfit.

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