Eine Liebeserklärung – Eisblume von Die wilde Matrossel

Ja, die letzten 14 Tage vor der Veröffentlichung des E-Books Eisblume von Die wilde Matrossel hatten es wirklich in sich! Eine Woche verging und mehr als das Ausschneiden der Schnittmusterteile brachte ich aufgrund von akuter Zeitnot nicht zusammen. Dann kam endlich das ersehnte Wochenende! Ich war mir ganz sicher, dass ich meine erste fertige Eisblume bald in den Händen halten werde. Ja, das dachte ich! Aber ich machte die Rechnung ohne den Fehlerteufel und so musste ich den ursprünglich von mir geplanten Mantel vorläufig mal unter der Rubrik „Pleiten, Pech und Pannen“ im wahrsten Sinne des Wortes auf Eis legen. Die genaue Geschichte dazu erzähle ich euch allerdings ein anderes Mal.

Und darum möchte ich euch heute meine zweite genähte Eisblumen-Liebe <3 aus diesem wunderschönen Strickwalk vorstellen. Leider kann ich trotz intensivster Bemühungen nicht viel über den Außenstoff meines Mantels erzählen, außer dass am Stoffballen ein Etikett mit folgende Informationen hing: 60 % Wolle, 40 % Polyester, Handwäsche, 140 cm breit. Ich vermute mal, dass dieser Stoff aus dem Hause Swafing ist. Aber wie gesagt, das ist nur eine Vermutung. Mit einem genauen Namen kann ich leider nicht dienen, denn dort, wo ich ihn kaufte, da gibt es unendlich viele Regale von Stoffen, der verschiedensten Art. Das Personal ist sehr nett, aber meistens damit beschäftigt, in Windeseile die in Schlangen anstehenden Kunden so rasch wie möglich zu bedienen. Sie schneiden eifrig Meter pro Meter von den Ballen herunter, die die Kundschaften aus den Regalen zum Tresen schleppen. Genaue Bezeichnungen der Stoffe weiß dort kaum jemand. Und somit konnte ich leider nichts Genaueres über diesen Strickwalk in Verfahrung bringen. Aber es war Stoffliebe auf den ersten Blick, denn ich fand diesen Stoff einfach perfekt für einen Eisblumen-Mantel/Parka! Diese Farben, diese schönen Rosen, das Design – so wunderbar! 😀 Außerdem entschied ich mich noch für ein wattiertes Steppfutter in dunklem Olivgrün. Das sieht nicht nur edel aus, sondern sorgt auch noch für zusätzliche Wärme.

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Bei meiner Rosen-Eisblume habe ich mich für die Parkavariante mit außenliegendem Tunnelzug entschieden und diese um ca. 8 cm verlängert. Ganz besonders schön finde ich auch die edlen Leistentaschen, die allerdings schon ein gewisses Geschick bzw. Erfahrung, wie man Paspeltaschen näht, erfordern. Das Schnittmuster umfasst die Größen 34 – 50 und wird im A4-Format und im A0-Format bereitgestellt. Ich bin ja ein ganz großer Fan von A0-Dateien, da sie mir ziemlich viel Zeit und der Umwelt jede Menge Plastik (Klebestreifen) ersparen. Die Produktbeschreibung vom E-Book der Eisblume finde ich außergewöhnlich umfangreich und sucht ihresgleichen. Eine ausführliche Beschreibung meinerseits bedarf es darum nicht.

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Ich mach mal Frühling mit Capone von UNIKATze

Dieser Taillenrock, namens Capone, von UNIKATze schlich sich in mein Herz, wie kaum ein anderes Probenähprojekt, und zwar aus folgenden Gründen:

  1. Ich liebe Röcke!
  2. Der Rock wird aus fester Webware genäht! (Ich steh‘ zwar auch voll auf Jersey, aber die aller schönsten und vielseitigsten Stoffdesigns sind im festen Webwarenbereich anzutreffen! <3 )
  3. Der Rock kann so unendlich variantenreich sein, was auf Punkt 2. zurückzuführen ist!
  4. Ich habe für diesen Rock ein Tutorial für einen Futterrock geschrieben! 😀

Ja, ich bin sehr verliebt in Capone 😉 und obwohl eigentlich erst Anfang Februar am Kalender steht, nehme ich heute mal das zwischenzeitig sehr warme Wetter mit Temperaturen über 15° C zum Anlass, mit meinem ersten Capone so richtig auf Frühling zu machen! Der wunderschöne Stoff dazu stammt aus der Elisabeth-Serie von Tula Pink. Der lag schon seit einiger Zeit bei mir und wartete ganz geduldig darauf, seiner endgültigen Bestimmung zugeführt zu werden.

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Im E-Book Capone werden keine Größen angegeben, sondern bezieht sich das Schnittmuster ausschließlich auf den Taillenumfang. Das Schnittmuster beginnt mit Taillenumfang 62 cm und endet mit 97 cm. Die Taillenweite von Capone entsteht durch Legung von Falten, wobei hierfür 2 Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Der Rock wird seitlich mit einem verdeckten Reißverschluss geschlossen. Auch die Wunschlänge kann ganz individuell gewählt werden. Das E-Book erklärt einfach und verständlich die Entstehung von Capone und im Nu ist der Rock genäht! <3

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Raglan-Shirt meets Triangulum

Heute starte ich eine Serie, in der ich euch Schnittmuster von Shirts vorstellen möchte, die ich in letzter Zeit für mich entdeckt und genäht habe. Großteils habe ich diese Shirts einfärbig gehalten. Einerseits sind solche Shirts besser zum Kombinieren und andererseits bin ich ja seit Kurzem stolze Plotterbesitzerin und brauche vermehrt einfärbige Shirts zum Beplotten.

Als erstes beginne ich mal mit dem V-Raglan-Shirt von ki-ba-doo, welches ich allerdings bei den Ärmeln und beim Halsausschnitt abgeändert habe. Die Ärmel fand ich nach unten hin zu sehr ausgestellt, darum habe ich sie begradigt. Beim Halsausschnitt war schon am Schnittmuster für mich zu erkennen, dass dieser mir viel zu weit sein würde. Somit habe ich den V-Ausschnitt vernachlässigt und einen normalen runden Ausschnitt zugeschnitten, den ich am Vorderteil auch noch um ca. 3 cm nach oben hin versetzte. Nach der ersten Anprobe kam dann das große Entsetzen: Der Ausschnitt war noch immer viel zu weit! Es wäre in diesem Fall wohl notwendig gewesen, den kompletten Ausschnitt, also rundherum, um ca. 1 cm zu verringern. Einzige Möglichkeit, den Ausschnitt noch halbwegs hinzubekommen war, an ihm ein sehr enges Halsbündchen anzunähen. Puh, das ging dann gerade noch! Da ich eigentlich schon die kleinste Größe (Gr. 34) genäht hatte,  steht für mich fest, dass dieses Shirt und ich nicht so recht zueinanderpassen. Vielleicht bekommt der Schnitt nochmal eine 2. Chance, allerdings müsste ich dann beim Ausschnitt doch noch wesentlich nachbessern.

 

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Schön anzusehen ist das Shirt aus dem bordeauxfärbigen Jersey Jaro von Swafing aber allemal! Schon allein aufgrund des so wunderbaren Plotts aus hellgrauer Flexfolie mit dem klangvollen Namen „Triangulum“ von Elfriede und Fridolin. Hier durfte ich sogar das allererste Mal Probeplotten. Natürlich ging das nicht ganz ohne Pannen ab, denn ich bin noch nicht so versiert mit dem Plotter. Daher passierte es mir, dass ich die Schneidematte nicht korrekt in den Plotter einlegte. Das hatte zur Folge, dass die rechte Reihe der Elemente etwas abgeschnitten wurde. Nun ja, ich würde sagen: „Typischer Anfängerfehler!“ 😛 Aber zum Wegwerfen war es ja viel zu schade und so schnitt ich auch die untere Reihe einfach ab. Somit war das Quadrat wiederhergestellt, und dass es dadurch etwas kleiner wurde störte mich nicht im Geringsten. Die nun übrig gebliebenen Einzelelemente habe ich dann einfach frei platziert, so als ob sie gerade  aus dem Triangulum herausgefallen sind.

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