Nochmal Herbstgold – auch wenn’s draußen schneit!

Ach herje! Die Zeit vergeht immer so schnell, und ehe man sich versieht, ist der Urlaub schon wieder vorbei und der erste Arbeitstag im neuen Jahr erwartet mich schon morgen. Dabei schneit es heute grad so schön und erst am letzten Tag der Weihnachtsferien macht sich richtige Winterstimmung breit.

Etliche Wochen ist es auch schon her, dass meine vier Probenäh-Kleider nach dem Schnittmuster Herbstgold von Die wilde Matrossel entstanden sind. Allerdings habe ich euch erst zwei davon gezeigt, nämlich in diesem und in diesem Beitrag. Darum möchte ich euch heute unbedingt meine Nr. 3 zeigen. Genäht habe ich diese Variante aus dem für mich wohl wunderschönsten Free in Melange von Lillestoff nach dem Design von enemenemeins. Für die Kombination grau-rot-schwarz habe ich mich entschieden, weil ich diese Farbkombi einfach liebe. <3 Da das E-Book Herbstgold etliche Ausschnittvarianten beinhaltet, habe ich mich bei meiner Free-Variante für diesen schönen Rückenausschnitt entschieden. Der vordere Ausschnitt bleibt bei dieser Variante hingegen geschlossen.

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Auch dieses Kleid habe ich, wie man gut auf folgenden Fotos erkennen kann, wieder mit einem dehnbaren Futterstoff versehen. Allerdings schneide ich die Rockteile etwas kürzer zu. Das Futter trägt sich absolut klasse, wärmt gut und der Stoff bleibt nicht auf der Strumpfhose hängen. <3

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Herbstgold – Das Vierte!

Heute möchte ich euch unbedingt ein weiteres meiner vier Kleider nach dem Schnittmuster Herbstgold (hier hatte ich euch das Schnittmuster ja schon näher vorgestellt) von Die wilde Matrossel zeigen. Ich mag es ganz besonders gern! Diesen wundervollen dunkelblauen Stoff mit dem klangvollen Namen: Tiny Dancer Midnight (Sharon Holland Designs for Art Gallery Fabrics) hatte ich schon so lange gesucht und dann endlich bei Grinsestern gefunden! Obwohl mir Grinsestern innerhalb von nur einem Tag (!) diesen Stoff zuschickte, schaffte es dieses schöne Kleid leider nicht als Designbeispiel mit ins E-Book.

Ja, das Kleid war rechtzeitig fertig und die Fotos waren auch schon alle im Kasten, aber ausgerechnet dieses Mal machte mir die Technik einen Strich durch die Rechnung! Aus irgendeinem Grund wurde die E-Mailnachricht mit dem Zugangscode des DIY-Fotostudios, in dem ich die Fotos geschossen hatte, von meinem Internetanbieter als gespamt zurückgeschickt! Sehr ärgerlich für mich, denn es war Wochenende und ich konnte niemanden telefonisch erreichen um nachzufragen. So vergingen die Tage über das Wochenende wie eine gefühlte Ewigkeit, bis sich das ganze Dilemma aufklärte und ich endlich den Zugangscode erhielt, um mir die Fotos anzusehen. Eine vernünftige Erklärung seitens des Internetanbieters bekam ich trotz telefonischer und schriftlicher Aufforderung bis heute nicht! :-/ Und so musste das E-Book für Herbstgold leider ohne dieses Kleid als Designbeispiel online gehen.

Mittlerweile sehe ich es schon etwas gelassener und so habe ich diesen Vorfall zum Anlass genommen, euch heute schon dieses Kleid als nächstes vorzustellen: Es handelt sich hier um den Grundschnitt von Herbstgold mit Durchzugsband im vorderen Ausschnitt, die Länge ist wieder Italien mit einer kleinen Saumverlängerung, in der Kontrastfarbe und den Ärmelabschluss habe ich wie bei einer Bluse gestaltet – allerdings ohne echtes Knopfloch, aber dafür mit selbstüberzogenem Knopf. <3 Ebenso, wie alle meine Herbstgold-Kleider, habe ich auch dieses mit einem dehnbaren Futter versehen. Da der Rockteil ja separat genäht wird, habe ich hierfür einfach nochmals diesen Teil aus dem Futterstoff zugeschnitten und zusammengenäht und anschließend beide “Röcke” mit dem  Oberteil verbunden.
Der Gürtel besteht aus einfachem Gurtenband, das ich mit einem Feuerzeug an den Enden sozusagen “versiegelt” habe. Anschließend habe ich an die Enden Karabinerhaken in der passenden Breite angenäht. Das runde Teil in der Mitte ist ebenfalls ein Karabiner, mit dem sich der Gürtel ganz leicht öffnen und schließen lässt.

Hier nun aber die Fotos:

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Maxima meets Die Stoffschwester

Oh ja, dieses Probenähen hat wirklich etwas länger als üblich gedauert, bis das Raglankleid “Maxima” von Fadenkäfer das Licht der Welt erblickte! Aber es wurde an der Maxima solange gefeilt und geschraubt, bis Carolin von Fadenkäfer und wir (das Probenähteam) uns sich sicher sein konnten, dass dieses Schnittmuster eine optimale Mischung ist, die jeder Frau gerecht werden sollte. Also Ende gut, alles gut und so kann ich euch nun die Maxima etwas genauer vorstellen:

Das E-Book beinhaltet 4 verschiedene Nähvarianten und 2 verschiedene Halsausschnitte und kann in den Größen 32 bis 58 (!), mit kurzen, 3/4  und/oder langen Ärmeln genäht werden. Ebenso beinhaltet dieses E-Book ein Tutorial für eine Stillvariante der Maxima. Das finde ich richtig großartig. Auch unbedingt erwähnenswert ist, dass dieses Schnittmuster zusätzlich auch als A0-Datei erhältlich ist. So kann der Schnitt ganz bequem auf einem Plan-Plotter (z.B. Copyshop) ausgedruckt werden. Das spart nicht nur jede Menge Zeit, sondern auch Papier und Plastik vom Klebeband.

Warum heißt nun die Überschrift des heutigen Blogthemas “Maxima meets Die Stoffschwester“? Ganz einfach, weil alle Stoffe, die ich für meine Maxima’s verwendet habe, von ebendort sind! Wobei ich eines ganz, ganz groß hervorheben möchte: Der hochrote Bambusjersey, welchen ich hier für eines der beiden Kleider verwendet habe, war eine besondere Gabe von Die Stoffschwester! Ich habe ihn im Zuge der Aktion “Vorzeigeschwester April 2015” zum Probevernähen erhalten, wofür ich mich auch noch auf diesem Wege herzlich bei der lieben Candice von Die Stoffschwester bedanken möchte. Nun, da sich das Probenähen der Maxima unerwarteterweise leider deutlich über den April hinausgezogen hatte, räumte sie mir eine Fristverlängerung der von mir zur Verfügung gestellten Fotos bis zur Veröffentlichung der Maxima ein. Auch dafür möchte ich mich nochmals herzlich bedanken! Weiterlesen